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Vom Titelkandidaten zum Aufsteiger

Fußball: Landesliga-Derby in Nehren

Das geht ja gleich gut los, dachte sich Moritz Glasbrenner, als er den Landesliga-Spielplan zum ersten Mal sah. Am vierten Spieltag trifft er mit dem FC Rottenburg auf die TuS Metzingen und seine Mitbewohner Benjamin Schindler und Philipp Reitter. Und jetzt (Sonntag, 15 Uhr) auf seinen Ex-Klub SV Nehren, den er vor der Saison nach vier Jahren verlassen hatte.

22.08.2014

Kreis Tübingen. Vom Aufstiegskandidaten zum Aufsteiger: „Mich haben da schon viele dumm angeguckt“, sagt Glasbrenner, „aber ich wollte nach vier Jahren was Neues probieren. Und da ich jetzt in Tübingen das erste Staatsexamen in Englisch mache, wollte ich nicht noch lange im Auto pendeln.“ Beim FC Rottenburg spielte der Bieringer schon in der Jugend. Schon lange war der Klub am 25-jährigen Offensivspieler dran. „Nach dem Rottenburger Aufstieg habe ich dann gesagt, jetzt gibst dem Ganzen eine Chance“, sagt Glasbrenner, „im Oktober ziehe ich wieder nach Bieringen. Da sind es dann zehn Minuten nach Rottenburg und dann zehn Minuten nach Tübingen – das passt. Ich habe drei Jahre in der Verbandsliga gespielt, deshalb musste ich nicht unbedingt höherklassig spielen.“

Moritz Glasbrenner: „Punkt wäre Wunder“

Am Mittwoch kontaktierten ihn die FCR-Trainer André Gonsior und Andreas Beyerle erstmals, um ihn nach Schwächen und Stärken der Nehrener. „Ich habe halt die Spieler beschrieben, die ich gut kannte“, sagt Glasbrenner. So viele waren das gar nicht, die beim 0:1-Saisonauftakt des SVN in Pfullingen spielten: Vier Zugänge standen in der Anfangself. Und gegen den FCR fallen außer Kevin Frank (Kreuzbandriss, wir berichteten) auch die verletzten Hannes Klett (Entzündung im Sprunggelenk) und Marvin Koesling aus. „Bei uns kommt grad eines nach dem anderen“, sagt SVN-Kapitän Jakob Braun. Der FCR muss auf Tim Weber (Kapselriss) und Rene Hirschka (Bänderriss) verzichten.

Glasbrenner freut sich jedenfalls auf das Derby. Robert Keller wolle er aber nicht unbedingt als Gegenspieler haben. „Aber wenn er nur ein Mal pro Woche trainiert wie jetzt, da langt’s dann für mich auch noch…“ Doch Glasbrenner gibt sich ganz bescheiden: „Wenn wir in Nehren einen Punkt holen“, sagt er, „dann wäre das ein Wunder!“ tzu

Fußball: Landesliga-Derby in Nehren
Gleich gegen den Ex-Klub: Moritz Glasbrenner. Archivbild: Ulmer

Vielleicht kein Wunder, aber eine Überraschung wäre es schon, wenn Fußball-Landesligist TSG Tübingen am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SV Zimmern gewinnt. Die TSG hat seit drei Jahren nicht mehr gegen Zimmern gewonnen. Nach dem Auftaktsieg gegen den TB Kirchentellinsfurt können die Tübinger aber relativ befreit aufspielen. Die Kirchentellinsfurter spielen am Samstag (15.30 Uhr) beim FV 08 Rottweil.

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22.08.2014, 12:00 Uhr

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