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Achse mit Erfahrung

Fußball-Landesliga: SG Empfingen setzt auf Routine auf den zentralen Positionen

Die SG Empfingen holt oft unerwartete Punkte gegen vermeintlich stärker besetzte Teams – und kommt nach Rückständen häufig wieder ins Spiel zurück. Was auch an der Erfahrung und Routine der Führungsspieler liegt.

12.10.2010
  • peter neff

Empfingen. Kaum eine Mannschaft in der Landesliga hat eine solche erfahrene Achse wie das Empfinger Team von Trainer Dieter Rinke – was mit ein Grund ist, dass die Mannschaft enge Spiele oft für sich entscheidet oder, wie am vergangenen Sonntag in Gärtringen, trotz Rückstand den Platz nicht als Verlierer verlässt.

Die Mannschaft weiß im 32-jährigen Torhüter Dirk Ziegler einen der besten Keeper der Liga hinter sich. Alleine schon durch seine Statur und seine ruhige Art flößt er den gegnerischen Angreifern gehörigen Respekt ein. Auch macht er mit seinen weiten Abschlägen und genauen Abwürfen das Spiel oft schnell und leitet so immer wieder schnelle Gegenangriffe ein. Vor ihm organisiert der 31-jährige Libero Markus Link die Abwehr. Link ist der unumstrittene Chef im Empfinger Team. Im System von Dieter Rinke ist er als letzter Mann nicht zu ersetzen.

An ihm orientieren sich nicht nur die Manndecker Roland Hoch und Bernd Rebmann; wenn Link bei Standardsituationen aufrückt, wird’s gefährlich für die Gegner. Im Mittelfeld gibt der 32-jährige Heiko Kieferle die Kommandos: Er ist Herrscher über die ruhenden Bälle und gibt laute Kommandos an seine Mitspieler. Auch wenn es bei ihm einmal nicht so richtig rund läuft, wie am vergangenen Sonntag in Gärtringen, teilt er seine Mitspieler zu und stopft zusammen mit dem 31-jährigen Florian Fehlhauer mit großem Laufpensum pausenlos Löcher im Mittefeld.

Hinter den Angreifern spielt in Marc Wagner der mit 26 Jahren jüngste der Empfinger Achse. Wagner ist technisch enorm versiert, außerdem mit einem guten Torabschluss ausgestattet. Er verleiht dem Mittelfeld Torgefahr und versucht, die Angreifer in Szene zu setzen. Ganz vorne wartet Marc Alle, 29 Jahre alt, auf die Zuspiele von Wagner und den anderen Kollegen. Alle ist immer für ein Tor gut und ein spielstarker Angreifer, in dessen Schatten sich der junge Christian Hertkorn (21 Jahre) in den vergangenen Monaten enorm entwickelt hat, sodass die Empfinger Offensive sich zu einem Prunkstück entwickelt hat.

An diesen Spielern können sich die talentierten Youngster, wie Abwehrmann Roland Hoch (21 Jahre), Denis Gonszcz (20 Jahre) oder der erst 18-jährige Julian Sieber, der noch für die A-Jugend spielberechtigt wäre, orientieren. Mental scheinen die Empfinger Routiniers gefestigt: Nach dem bis dahin verdienten Rückstand in Gärtringen ließen die Spieler sich nicht hängen, sondern wurden sofort aktiver und risikobereiter im Spiel nach vorne – im Wissen, dass sie fast aus dem Nichts durch Einzelaktionen der Offensivspieler oder Standards zu Torchancen kommen können. So sammelt die Mannschaft derzeit Punkt um Punkt – und etabliert sich auch in dieser Saison wieder im oberen Tabellendrittel.

Fußball-Landesliga: SG Empfingen setzt auf Routine auf den zentralen Positionen
Löcherstopfer im Mittelfeld: Florian Fehlhauer

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12.10.2010, 12:00 Uhr

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