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Erste Halbzeit verschlafen

Fußball-Landesliga: VfL Sindelfingen gewinnt 2:1in Freudenstadt

Einen knappen 2:1 (2:0)- Sieg konnte der VfL Sindelfingen gestern Nachmittag vor 200 Zuschauern in Freudenstadt erringen. Sindelfingen verdiente sich den Sieg dank einer starken ersten Halbzeit.

04.10.2010

Freudenstadt. „Unter dem Strich gesehen geht der Sindelfinger Sieg in Ordnung,“ zog der Freudenstädter Coach Klaus Zistler ein nüchternes Fazit. Knackpunkt für die zweite Heimniederlage der Spvgg war sicherlich das zweite Gegentor unmittelbar vor dem Pausenpfiff. Dieser Treffer ärgerte Trainer Zistler auch besonders: „Da verpassten wir es selbst, vorne einen Abschluss zu suchen und verloren statt dessen den Ball.“ Sindelfingen nutzte dies eiskalt aus, ein Pass über fast 40 Meter des überragend spielenden Daniel Kniesel, Torwart Lukas Betz stürmte aus seinem Tor. Samet Öztürk war einen Tick schneller am Ball, legte ihn an Betz vorbei und beförderte das Spielgerät zum 2:0 ins Netz.

Freudenstadt begann die Partie auf dem Kunstrasen mit gleicher Grundordnung wie zuletzt und hatte in Ümit Dagistan einen Stürmer. Sebastian Braun jagte den Ball nach Hereingabe von Sasa Matanovic aus vollem Lauf übers Tor (3.). Das wars auch schon, was die Freudenstädter Offensive in den ersten 45 Minuten vor dem Gästetor zu bieten hatte. Entsprechend lobte Sindelfingens Trainer Thomas Dietsche sein Team: „Wir standen defensiv sehr stark und gaben dem Gegner kaum eine Gelegenheit in unseren Strafraum zu kommen.“ Der VfL übernahm mehr und mehr das Geschehen, angetrieben von Spielführer Daniel Kniesel wurden die Stürmer Andreas Poser und Samet Öztürk immer wieder mit so genannten Gassenbälle gefüttert. Nach einer Viertelstunde Spielzeit kochte es vor dem FDS-Tor mehrfach. Marco Grünbaum köpfte eine Rechtsflanke neben den Torpfosten. Mathias Zuber traf nach Einwurf, hier war die Frage ob der Ball wirklich die Seitenlinie überschritt, von halbrechter Position gegen den Torpfosten. Freie Schussbahn hatte Poser nach einem Hinterkopfball von Simon Schau im Strafraum, auch er vergab kläglich. Dann das Führungstor der Dietsche-Elf: Poser bekam das Spielgerät im Strafraum zugespielt und traf aus vollem Lauf zum 1:0 (23.). Freudenstadt konnte sich nur selten aus der Umklammerung lösen. Öztürk hatte das zweite Tore auf dem Fuß, sein Schuss aus der Drehung flog knapp über die Torlatte. Vor der Pause dann der eingangs erwähnte zweite Treffer. Dietsche war sehr zufrieden: „Die erste Halbzeit war perfekt, bis auf die magere Torausbeute. Mit neuem Elan kam das Zistler -Team dann von der Pause aufs Feld zurück. Die zweite Halbzeit gehörte eindeutig der Spvgg. Nur noch zwei Mal konnte Sindelfingen seine Torgefährlichkeit noch aufblitzen lassen. Einmal schnappte Keeper Betz VfL-Stürmer Poser den Ball vom Fuß und das andere Mal schoss Zuber freistehend aus 12 Metern übers Tor (55.). Zuvor gelang den Spvgg-Kicker aber der wichtige Anschlusstreffer zum 1:2. Nach gutem Zusammenspiel zwischen Martin Schmid und Sebastian Braun, beförderte Letzterer den Ball von der rechten Strafraumseite per Flachschuss ins lange Eck zum 1:2 (50.). Trainer Dietsche kritisierte: „Wir konnten die Bälle nicht mehr halten. Da fehlte meiner jungen Mannschaft wieder mal die Konstanz.“ Den Torschrei auf den Lippen hatte der Freudenstädter Anhang nach 72 Minuten: Eine schöne Kombination über die Stationen Schmid, Braun, dessen scharfe flache Hereingabe kam zu Dagistan, sein Schuss wurde aber noch abgefälscht. Freudenstadt drückte bis zum Ende, doch verteidigte Sindelfingen um ihren Abwehrturm Daniel Grobelny den knappen Vorsprung. Zistler konnte mit der zweiten Hälfte zufrieden sein: „Ein Tor Rückstand können wir aufholen, zwei waren halt doch zu viel. Jetzt müssen wir in Mühlheim gewinnen.“ mak

Spvgg Freudenstadt: Betz, Beisswenger (46. Boos), Matanovic, Kirgis (56. Marc Züfle), Fahrner, Schau, Braun, Dagistan, Daglar (77. Michael Züfle), Schmid, Melewzik.

Fußball-Landesliga:  VfL Sindelfingen gewinnt 2:1in Freudenstadt
Kevin Schuster lässt Freudenstadts „Mucki“ Braun über die Klinge springen. Bild: radi

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04.10.2010, 12:00 Uhr

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