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Stuttgart

GdP: Personal für Grenzkontrollen verdoppeln

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält angesichts hoher Zahlen illegal Einreisender eine Personal-Verdoppelung bei Grenzkontrollen in Baden-Württemberg für nötig.

26.04.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Die Grenzen im Südwesten zur Schweiz und zu Frankreich sind mittlerweile ein ähnlicher Brennpunkt wie zu Österreich», sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende, Jörg Radek, der Zeitung «Die Welt» (Donnerstag). «In Baden-Württemberg müsste sich das Personal verdoppeln, damit unsere Kontrolle effektiv und angemessen ist.» Die Bundespolizei müsse flexibel reagieren.

Etwa über die Schweizer Grenze kamen 2016 deutlich mehr Flüchtlinge illegal in den Südwesten als 2015. Die Bundespolizei griff nach eigenen Angaben 7140 Flüchtlinge auf - nach 3850 im Vorjahr.

Personenkontrollen sind aus Sicht des Innenministeriums in Baden-Württemberg aber noch nicht nötig. «Wir haben die Grenze zur Schweiz gut unter Kontrolle», sagte ein Sprecher kürzlich. «Sollte sich die Lage zunächst an der italienisch-schweizerischen und in der Folge an der schweizerisch-deutschen Grenze verschärfen, werden wir handeln.»

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26.04.2017, 22:04 Uhr | geändert: 26.04.2017, 21:02 Uhr

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