„Natenom“

Gedenkstätte für verunglückten Radaktivisten verwüstet

12.02.2024

Von dpa

Bei einer Fahrrad-Demonstration für den bei einem Unfall gestorbenen Radaktivisten Andreas Mandalka wurde an der Unfallstelle ein „Ghostbike“ aufgestellt. Foto: Uli Deck/dpa

Bei einer Fahrrad-Demonstration für den bei einem Unfall gestorbenen Radaktivisten Andreas Mandalka wurde an der Unfallstelle ein „Ghostbike“ aufgestellt. Foto: Uli Deck/dpa

Unbekannte haben die Gedenkstätte für den tödlich verunglückten Radaktivisten Andreas Mandalka verwüstet. Das am Unfallort bei Neuhausen (Enzkreis) aufgestellte sogenannte Ghostbike sei umgeworfen sowie Kränze, Grablichter und Erinnerungsstücke zerstört worden, teilte der örtliche Fahrradclub ADFC Pforzheim-Enzkreis am Montag mit. Die Polizei ermittelt wegen Störung der Totenruhe, wie ein Polizeisprecher sagte. Als Störung der Totenruhe gelte auch, wenn nicht eine Grabstätte selbst, sondern eine Gedenkstätte zerstört werde, erläuterte er weiter.

Das weiß lackierte Rad war erst am Vortag im Zuge einer Fahrraddemo aufgestellt worden - an der Stelle, an der der auch „Natenom“ genannte Aktivist vor zwei Wochen von einem Autofahrer gerammt und getötet worden war. Der 43-Jährige war noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlegen. Die Polizei ermittelt gegen einen 77 Jahre alten Autofahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

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Erstellt:
12.02.2024, 15:55 Uhr
Lesedauer: ca. 1min 26sec
zuletzt aktualisiert: 12.02.2024, 15:55 Uhr

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