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Querpass

Gegentor mit Gift und Galle

Es ist die alte Leier, im Fußball wie in anderen Sportarten: Fällt ein Gegentor, möchte keiner etwas damit zu tun haben.

03.03.2018
  • ARMIN GRASMUCK

Schnell ist ein Schuldiger ausgemacht – und derjenige, der am lautesten plärrt, hat selbstverständlich keinen Dreck am Stecken.

Da keift beispielsweise der Kicker A den Mitspieler B an: „Ist das Dein Ernst? Du bindest Dir ernsthaft die Schuhe? Verdammte Scheiße!“

Und B kontert direkt und ebenso giftig: „Du hast doch den Ball verloren!“

Worauf A wiederum Galle spuckt: „Das ist ein Fehler. Bei Dir ist es aber die Einstellung.“

Darauf B, eher schmallippig: „Du verlierst ständig die Bälle, redest nur.“

Und wieder A: „Ach, halt die Schnauze! Verzieh Dich!“

Punkt, Aus, Basta.

So hat es sich diese Woche zugetragen. Doch keineswegs, wie mancher meinen möchte, in einer der unteren Klassen. Es war auch kein fieses Gegockel in der Betriebsmannschaft. Nein, dieser verbale Schlagabtausch wurde an der Säbener Straße zu München ausgetragen. Dort, wo die großen und ach so feinen Bayern zuhause sind.

Spieler A ist Weltmeister Mats Hummels. Und Schnürsenkelbinder B heißt Robert Lewandowski, der vielleicht beste Torjäger auf dem Globus. Wie das feurige Trainingsspiel ausging, hat derweil keiner richtig mitbekommen.

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03.03.2018, 06:00 Uhr

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