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München

Geheimgeschäfte von 140 Politikern aufgedeckt

Spitzenpolitiker, Sportstars und Kriminelle sind nach Recherchen der "Süddeutsche Zeitung", des WDR, des NDR und anderer Medien in Geschäfte mit Briefkastenfirmen in mehreren Steueroasen verwickelt.

04.04.2016
  • DPA/AFP

München. Ein enormes Datenleck habe die Geschäfte von 215 000 Briefkastenfirmen offengelegt, berichteten die Zeitung sowie die Tagesschau am Abend. Weltweit veröffentlichten zeitgleich viele Medien die Informationen. Der Enthüller des NSA-Skandals, Edward Snowden, sprach auf Twitter vom "größten Leck in der Geschichte des Daten-Journalismus".

Die Recherchen der "PanamaPapers" basieren auf einem Datenleck bei der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, teilte die ARD mit. Die so erhaltenen Daten legen die Offshore-Geschäfte von insgesamt 140 Politikern und hohen Amtsträgern aus aller Welt offen. Insgesamt fänden sich in den Unterlagen die Namen von zwölf amtierenden und ehemaligen Staats- und Regierungschefs - etwa des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und des isländischen Premierministers Sigmundur Gunnlaugsson. In den Unterlagen tauchten aber auch Namen von Spionen, Drogenhändlern und anderen Kriminellen auf. Zudem hätten zahlreiche Sportstars und Prominente Offshore-Firmen genutzt.

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04.04.2016, 06:00 Uhr

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