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Unerlaubte Preisabsprachen

Geldbuße gegen deutschen Navi-Hersteller verhängt

Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hat gegen den deutschen Navigationsspezialisten United Navigation ein Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro verhängt.

16.11.2015
  • dpa

Wien. Das Unternehmen aus Ostfildern bei Stuttgart habe unerlaubte Preisabsprachen mit Händlern getroffen, teilte die Behörde am Montag in Wien mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Verantwortliche der Firma sollen demnach von Januar 2010 bis Mai 2014 Druck auf verschiedene Händler in der Alpenrepublik ausgeübt haben, die Preise für Navigationssysteme anzuheben. Zudem sollen sie österreichischen Händlern verboten haben, unter den Marken Becker und Falk vertriebene Geräte nach Deutschland zu verkaufen.

United Navigation habe seine Regeln und Prozesse zur Einhaltung kartellrechtlich relevanter Vorgänge angepasst, teilte eine Sprecherin nun mit. Laut Wettbewerbsbehörde habe sich bei der Berechnung der Geldbuße unter anderem mildernd ausgewirkt, dass das Unternehmen bei der Aufklärung des Sachverhalts kooperiert habe.

In Deutschland verhängte das Kartellamt bereits vor einigen Monaten wegen ähnlicher Vorgänge ein Bußgeld gegen United Navigation. United Navigation hat mobile Navigationssysteme für Handys und Notebooks sowie Datenbankeninhalte für stationäre Navis in Autos im Portfolio.

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16.11.2015, 12:00 Uhr

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