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G 20

Geldquellen austrocknen

Trotz Differenzen über den Syrien-Konflikt rücken die G20-Staaten im Kampf gegen den Terrorismus zusammen. Nach den blutigen Anschlägen in Paris demonstrierten die großen Industrie- und Schwellenländer zum Abschluss ihres Gipfels in der Türkei gestern seltene Einigkeit.

17.11.2015
  • DPA

Belek Vereinbart wurde, mit koordinierten Aktionen gegen islamistische Extremisten vorzugehen. Enttäuschend blieben zwei Wochen vor dem Weltklimagipfel die Beschlüsse zum Klimaschutz.

US-Präsident Barack Obama lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen. "Ich denke, dass in Europa Menschen wie Kanzlerin Merkel eine sehr mutige Haltung eingenommen haben." Unter dem Eindruck der Terroranschläge in Paris vereinbarten die G20-Staaten ein Paket mit konkreten Maßnahmen. Dem internationalen Terrorismus soll der Geldhahn zugedreht werden.

Obama sicherte zu, den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausweiten zu wollen. Er will aber weiter keine größeren Kontingente an Bodentruppen entsenden. Die Differenzen mit Russland über Syrien traten deutlich hervor. Obama sieht in der Beendigung des Bürgerkrieges eine Voraussetzung, um die Terrormiliz zurückzudrängen. Dagegen will Russlands Präsident Wladimir Putin vorrangig gegen Terroristen ankämpfen.

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17.11.2015, 12:00 Uhr

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