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Kirchentellinsfurt unternimmt einen weiteren Kreiselvorstoß

Gemeinde will Verkehr an der Shell-Kreuzung simulieren lassen

Kirchentellinsfurt. Lang war die Tagesordnung für den öffentlichen Teil im Technischen Ausschuss am Donnerstagabend im Ratssaal nicht. Lediglich ein Baugesuch und ein Bauantrag standen drauf. Ortsbaumeister Martin Lack holte dann noch eine Bauvoranfrage aus seiner Mappe – das war’s. Alle Bausachen gingen – zumindest mehrheitlich – durch den Ausschuss. Dann aber kam das Thema Verkehr an der Shell-Kreuzung auf.

19.06.2015

Unter Top „Verschiedenes, Bekanntmachungen“ berichteten Lack und Bürgermeister Bernd Haug von den langen Autoschlangen vor der Kreuzung, besonders zu den Stoßzeiten. Das Blech staue sich von Tübingen her schon beim Umweltzonenschild auf der B 27, reiche bis zur Ampel. Etwa 30 Autos hätten auf der rechten Spur der Bundesstraße gestanden.

So kam die Idee auf, den Verkehr mit einem Kreisel per Computer zu simulieren, den Auftrag an ein Ingenieurbüro für rund 6000 Euro zu vergeben. In dieser Simulation werden sämtliche Verkehrsströme erfasst und analysiert. Einbezogen werden auch die Fußgänger, sie könnten bei der Realisierung eines Kreisels die Ampel auf Anforderung drücken. Haug ist überzeugt, mit einem Kreisel „eine deutliche Entspannung“ hinzukriegen.

Möglich, dass er auch bei „absoluten Stoßzeiten“ einen (kleineren) Stau nicht verhindern könne, aber in der restlichen Zeit besser funktionieren würde als die Ampel. Nach dieser Simulation wisse man mehr, ob ein Kreisel überhaupt die bessere Alternative sei. Wenn, dann habe die Gemeinde auch gegenüber dem Landratsamt und dem Regierungspräsidium gute Argumente, bevor Geld in eine neue Ampelanlage fließe, so Haug.

„Verquicken“ will Haug dann die Kreuzungslösung mit einer Lärmreduzierung in der Wannweiler Straße. Ein neuer Straßenbelag könne den Lärm um drei Dezibel verringern, was eine Halbierung des Lärms für das menschliche Empfinden bedeuten würde. Weniger Lärm heiße auch mehr Lebensqualität, so Haug. Der Ausschuss stimmte der Vergabe einstimmig zu.

ede / Archivbild: Grohe

Gemeinde will Verkehr an der Shell-Kreuzung simulieren lassen

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19.06.2015, 12:00 Uhr

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