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Rasch zum Parkplatz

Gemeinderat beschließt Parkleitsystem

Autofahrer sollen in Tübingen leichter einen Parkplatz finden. Dazu soll ein System von dynamischen Hinweisschildern dienen, das der Gemeinderat jetzt beschlossen hat.

02.07.2014

Tübingen. Viele Jahre dauern die Diskussionen in Tübingen schon, wie der Auto-Verkehr am besten zu Parkhäusern gelenkt werden kann, um für Fahrer lästige und für die Umwelt belastende Suchfahrten zu vermeiden. Gelder dafür wurden schon 2009 in den Haushalt eingestellt. Jetzt hat der Gemeinderat eine Lösung gefunden und im Grundsatz beschlossen. Dagegen waren zwei Stadträte der Linken. Sechs Vertreter von Grünen, Linken und die fraktionslose Ursula Welz enthielten sich.

Schon jetzt weisen Schilder auf die Parkhäuser hin, allerdings statisch. Bei einem dynamischen System erfahren Autofahrer über den Standort eines Parkhauses hinaus, ob dort auch noch freie Plätze sind. Wenn nicht, können sie gleich ein anderes Ziel ansteuern. In vielen Städten ist das längst üblich.

Diskutiert wurde zuletzt, wie der Verkehr zu den einzelnen Parkhäusern gelenkt werden soll. Ein Entwurf wurde nach Kritik in Ortsbeiräten – vor allem in Lustnau – noch einmal überarbeitet (wir berichteten vom Planungsausschuss). Beschlossen ist jetzt:

Der Verkehr von der B 27 aus Richtung Süden wird über die Schweickhardtstraße und die Hegelstraße durch den Schlossbergtunnel – und nicht über Lustnau – in den nördlichen Parkbereich (Parkhaus Altstadt König, Altstadt Mitte, Brunnenstraße und Rewe/ Saturn) gelenkt.

Der Verkehr von der B 27 aus Richtung Süden wird über die Schweickhardtstraße in den südlichen Parkbereich (Parkhaus Neckar und Post) geführt.

Allein der Verkehr von der B 27 aus Richtung Süden ins Parkhaus Metropol wird durch die Hechinger Straße geleitet.

Bruno Gebhart-Pietzsch (AL/ Grüne) kündigte an: „Was vorliegt, ist ein brauchbarer Versuch. Aber wir werden im neuen Gemeinderat darauf pochen, dass das Parkleitsystem weiterentwickelt wird. Die App der Stadt muss angedockt werden.“ Sabine Lüllich (CDU) meinte: „Parken ist Voraussetzung für den Besuch der Innenstadt.“ Gegebenenfalls müsse man nachbessern. Andrea Le Lan (SPD) sprach von einem „positiven Beispiel für Bürgerbeteiligung auf der institutionellen Ebene der Ausschüsse und Ortsbeiräte.“ sg

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02.07.2014, 12:00 Uhr

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