Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kommentar zum gemeinsamen Carsharing-Angebot

Gemeinsam statt einsam

Es geschieht nicht allzu oft. Aber manchmal denken Vertreter von Autofirmen und ihren Zulieferern nicht an die Außenwirkung ihrer Worte und sagen offen und ehrlich: „Wir wissen es nicht.“

29.03.2018

Von Thomas Veitinger

Es ist unklar wie es weitergeht mit dem Elektroantrieb, mit der Brennstoffzelle, mit China, mit dem Diesel, mit autonomen Fahren – ja, mit der gesamten Mobilität. Wollen viele Menschen künftig noch ein eigenes Auto? Oder reicht es ihnen, über Handy ein Robotertaxi zu bestellen, das sie auch überall hinbringt? Und ist es ihnen dann egal welche Marke und Dienstleister sie befördert?

Niemand weiß es. Es gibt jede Menge Studien – die sich zum Teil widersprechen. Für alles gerüstet zu sein, macht es für die Branche schwer.

Vieles spricht zumindest dafür, dass der Wunsch nach einem eigenen Auto kleiner wird. Das ist heute schon am Erfolg von Mobilitätsdienstleistern in Metropolen abzulesen. In zehn Jahren dürften nur wenige Anbieter pro Region übrig bleiben, erwarten Experten. In Europa könnten Daimler und BMW mit ihrer gemeinsamen Plattform ein Schwergewicht werden.

Dafür ist es gut, die Kräfte zu bündeln, Kosten zu sparen und die Gewinnschwelle schneller zu erreichen. Die Konkurrenten von Daimler heißen nicht mehr nur VW, GM und BMW, sondern auch Google, Uber, Didi und Ola. Gemeinsam kämpft es sich besser als einsam.

Zum Artikel

Erstellt:
29. März 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
29. März 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. März 2018, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen