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Heilbronn

Geplante Steuersenkungen kosten 300 Millionen Euro

Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne) warnt vor Einnahmeeinbrüchen infolge der geplanten Steuerentlastungen des Bundes.

12.10.2016
  • dpa/lsw

Heilbronn. «Für Baden-Württemberg müssen wir damit rechnen, grob geschätzt 300 Millionen Euro weniger im Jahr zur Verfügung zu haben», sagte Sitzmann der «Heilbronner Stimme» und dem «Mannheimer Morgen» (Donnerstag). Für die Kommunen beliefen sich die Einnahmeausfälle auf zusätzliche 200 Millionen Euro. Das mache den Weg zur Einhaltung der Schuldenbremse bis 2020 nicht einfacher.

Sitzmann sagte, allerdings sehe sie auch, dass einige der Anpassungen notwendig seien - etwa bei den Freibeträgen. Arbeitnehmer und Familien sollen vom kommenden Jahr an steuerlich geringfügig entlastet werden. Das Bundeskabinett brachte am Mittwoch in Berlin eine Anhebung der Freibeträge sowie mehr Kindergeld und einen höheren Kinderzuschlag auf den Weg. Insgesamt sollen Bürger so um jährlich 6,3 Milliarden Euro entlastet werden.

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12.10.2016, 19:04 Uhr | geändert: 12.10.2016, 18:01 Uhr

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