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Tübingen

Gericht will Augenzeugen des Müllwagen-Unfalls befragen

Im Prozess nach dem tragischen Müllwagen-Unfall in Nagold (Kreis Calw) mit fünf Toten werden heute Unfallzeugen und zwei Sachverständige gehört.

08.03.2018

Von dpa/lsw

Das Landgericht Tübingen. Foto: Sina Schuldt dpa/lsw

Tübingen. Die Experten sollen Angaben zur möglichen Unfallursache machen. Beim Prozessauftakt am Mittwoch hatte der Angeklagte Probleme mit dem Bremspedal geschildert, das nicht reagiert habe.

Der 55-Jährige hat sich nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft der fahrlässigen Tötung schuldig gemacht. Er soll am 11. August 2017 zu schnell in eine Kreuzung bei Nagold (Kreis Calw) gefahren sein, wobei sein Müllwagen auf ein voll besetztes Auto gekippt ist. Bei dem Unfall starben die 25 Jahre alte Fahrerin, ihr Freund (22), die zweijährige Tochter und der nur wenige Wochen alte Sohn sowie die Schwester der Fahrerin (17). Ein Urteil wird für den 19. März erwartet. Dem Mann droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

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Erstellt:
8. März 2018, 06:53 Uhr
Aktualisiert:
8. März 2018, 03:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. März 2018, 03:50 Uhr

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