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Stadthalle hat 689.000 Euro städtische Zuschüsse benötigt

Geschäftsführerin Petra Roser ist glücklich, dass ihr Budget von einer Million Euro nicht ausgeschöpft werden musste

Die Stadthallen-GmbH hat in ihrem ersten operativen Geschäftsjahr städtische Zuschüsse von 689.000 Euro in Anspruch genommen und ist damit weit unter der veranschlagten Million Euro geblieben.

18.07.2014
  • dem

Reutlingen. „Wir haben mit einigen Dienstleistern nachverhandelt und zwei Stellen erst in 2014 besetzt“, erklärte Stadthallen-Chefin Petra Roser gestern im Finanzausschuss. „Wir sind superglücklich, dass wir das Budget nicht ausgeschöpft haben“, so Roser.

Dabei habe es zu Beginn des vergangenen Jahres noch nach Mehrkosten ausgesehen, da die Insolvenz eines Ton-Unternehmens der GmbH einen holprigen Start mit Nacharbeiten beschert habe. „Dann haben wir gegengesteuert und im laufenden Betrieb restriktiv gespart“, erklärt die Geschäftsführerin. Durch die 280 Veranstaltungen, die von über 175.000 Gästen besucht wurden, hat die Stadthallen-GmbH 1,28 Millionen Euro eingenommen. Die 13 Mitarbeiter und zwei Auszubildenden schlugen mit 769.000 Euro Personalkosten zu Buche.

Der Geschäftsbericht wurde von den Ausschussmitgliedern ausnahmslos gelobt, selbst dem harten Hallenkritiker Rainer Buck (Grüne) nötigte die positive Entwicklung Respekt ab. Allerdings kritisierte er, dass nicht alle städtischen Zuschussleistungen in diesem Bericht erfasst würden. Auch Vertreter anderer Fraktionen verlangten mehr Transparenz. Die sicherte Finanzbürgermeister Alexander Kreher zu. Einstimmig billigte der Ausschuss den Geschäftsbericht und entlastete die Geschäftsführung. Einvernehmlich genehmigte das Gremium auch 100.000 Euro von der Stadt zur Erhöhung der Kapitalrücklage der GmbH. „Das brauchen wir, um mehr Liquidität zu haben“, sagt Roser.

2014 wurden bisher 137 Veranstaltungen ausgerichtet. Die Wiener Sängerknaben, ein Auftritt der Sängerin Oonagh sowie die Hauptversammlung des baden-württembergischen Städtetags sind Großereignisse, die dieses Jahr noch kommen.

Geschäftsführerin Petra Roser ist glücklich, dass ihr Budget von einer Million Euro nicht

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18.07.2014, 12:00 Uhr

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