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Abenteuer Außenbereich

Gestaltung des Areals um die Stadthalle zeitlich im Verzug

Knapp vier Monate haben die Macher noch Zeit, dann muss die Reutlinger Stadthalle stehen. Doch vor allem die Arbeiten um den Neubau herum machen Probleme. „Der Außenbereich ist das Abenteuerlichste, was den Zeitplan betrifft“, sagt Projektleiter Klaus Kessler.

04.09.2012
  • Thomas de Marco

Reutlingen. Die zehn Mal zehn Meter großen Flächen zwischen den zwei Meter breiten Steinbändern sollten eigentlich längst mit Color-Beton überzogen sein. Doch die Arbeiten im Außenbereich der neuen Halle hinken dem Zeitplan hinterher. Kessler nennt dafür zwei Gründe: Zum einen seien durch die Gemeinderats-Debatte um den Abriss des Fußgängerstegs drei Wochen verloren gegangen. Zum anderen habe die ausführende Baufirma wohl die „Komplexität des Auftrags“ unterschätzt und noch andere Baustellen parallel bearbeitet.

Mittlerweile habe der Chef der Meyer-GmbH aus Villingen-Schwenningen versichert, sich ausschließlich auf das Reutlinger Projekt zu konzentrieren, erklärt Baubürgermeisterin Ulrike Hotz. Was auch dringend notwendig ist. Denn Mitte Oktober will die Feuerwehr zur Abnahme anrücken. „Bis dahin muss sie um das Gebäude fahren können“, sagt Kessler. Nächsten Montag soll der Color-Asphalt nun aufgetragen werden.

Im November werden dann die ersten Schnurbäume gepflanzt, knapp 50 der insgesamt 130. „Wir müssen täglich Druck machen, denn der Zeitplan ist eine große Herausforderung – und wir haben keinen Plan B“, betont Kessler.

Hinter dem umzäunten Stadthallen-Areal, jenseits der Zufahrt zum Busbahnhof, ist der Rasen über der Rathaus-Tiefgarage abgetragen worden, damit die 33 Jahre alte Garagendecke neu abgedichtet werden kann. Etwa 354 000 Euro kosten diese Arbeiten laut Beschlussvorlage vom Juli. Rund ein Drittel davon zahlt die Stadt, den Rest die RPW GmbH als Eigentümerin der Tiefgarage. „Das hält dann wieder 35 Jahre“, sagt Kessler.

Wenn die Decke wieder dicht ist, kommen Rasen, Wege und ein überdachter Fahrradabstellplatz mit Verleihstation für 182.000 Euro oben drauf. Auch der Brunnen des Künstlers Rainer Hantschke soll wieder aufgestellt werden. Zudem ist geplant, die Flächen vor den Stadtmauerhäusern zu vergrößern, um damit für die Gastronomie mehr Außenbereiche zu bekommen. Deshalb wird die Baumreihe etwas weiter von den Häusern entfernt als bisher wieder angelegt.

Gestaltung des Areals um die Stadthalle zeitlich im Verzug
Auf diesen Flächen, in denen später in der Mitte die Schnurbäume rund um die Stadthalle gepflanzt werden, sollte eigentlich längst der Color-Asphalt aufgetragen sein. Bild: de Marco

Wie die Katharinenstraße, die vom Tübinger Tor zum Marktplatz führt, soll auch die angrenzende Stadtmauerstraße mit Flossenbürger Granit gepflastert werden – wenn es nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung geht. Allerdings muss darüber erst der Gemeinderat noch abstimmen. Die Bauarbeiten würden nach TAGBLATT-Informationen rund 450 000 Euro kosten – Geld, das allerdings bisher nicht im Etat vorgesehen ist und daher an anderer Stelle eingespart werden müsste.
Am 20. September wird sich zunächst der Bauausschuss mit dieser Frage beschäftigen.

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04.09.2012, 12:00 Uhr

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