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Gesundheitsrisiko durch Insektennester
Oft verwechselt: Die Raupen der Gespinst- und Knospenmotte (oben) stellen im Gegensatz zu den Larven der Eichenprozessionsspinner keine Gefahr dar. Beide Insekten wurden in Horb und Umgebung gesichtet.Bild: Huckert
Natur

Gesundheitsrisiko durch Insektennester

Die Freiwillige Feuerwehr Horb hat mehrere vom Eichenprozessionsspinner befallene Gebiete in der Stadt und der Umgebung abgesperrt. Zur Beseitigung hat die Verwaltung Experten engagiert.

15.05.2018
  • Katharina Schmidtlein

Von aufmerksamen Spaziergängern entdeckt, hat die Feuerwehr Horb am vergangenen Freitag die Böschung in der Nähe des Neckarbades wegen des Verdachts auf Eichenprozessionsspinner abgesperrt. Diese Vermutung stellte sich am Montag aber als unbegründet heraus. Es handele sich lediglich um Larven der harmlosen Gespinst- und Knospenmotten, welche einzelne Bäume und Sträucher auf Höhe des Hallenbads befallen hätten. Das berichtet die Stadtverwaltung Horb in einer Pressemitteilung vom Montagnachmittag.

Allerdings seien dafür andere Stellen in Horb und Umgebung von denen für Mensch und Tier nicht ungefährlichen Eichenprozessionsspinnern betroffen. Die Raupen befallen vor allem Eichen, welche allein oder am Waldrand stehen. Dabei werden die Eichen komplett kahl gefressen. Andere Baumarten können ebenfalls befallen sein.

Als betroffene Gebiete nennt die Stadtverwaltung den Rauschbart, die Duale Hochschule, sowie die Verlängerung der Pappelstraße und die Querspange. Der Ortseingang in Ahldorf, die Ortseinfahrt Dettensee von Nordstetten kommend, der Bildechinger Friedhof und die Verlängerung des Ahldorfer Wegs sowie der Ruhewald in Nordstetten und der Altheimer Sportplatz sollten ebenfalls gemieden werden. Die betroffenen Bereiche wurden von der Feuerwehr bereits abgesperrt und mit der Bekämpfung der Schädlinge soll noch diese Woche durch Experten begonnen werden.

Bei Kontakt mit den Brennhaaren der Larve des Nachtfalters kann es zu Hautentzündungen und allergischen Schockreaktionen kommen. Wenn die entzündeten Stellen unbehandelt bleiben, können die Beschwerden bis zu zwei Wochen lang anhalten. Die Heilung der Hautirritationen kann durch die Anwendung von Kortisonpräparaten beschleunigt werden, allerdings ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, wenn die Symptome länger anhalten.

Weitere gesundheitliche Beschwerden können Bronchitis, Fieber, Ermüdungserscheinungen, Schwindel oder auch Bindehautentzündungen sein. Wenn ein Verdacht auf Kontakt mit den Brennhaaren vorliegt, sollte die getragene Kleidung schnell gewechselt und gewaschen und die betreffenden Hautstellen und Augen gründlich mit Wasser ausgespült werden.

Meldung von weiteren Gespinsten

Weitere von den Raupenbefallene Gebiete können bei der Stadtverwaltung Horb und dem städtischen Bauhof unter der Telefonnummer 07451/550824 sowie per WhatsApp gemeldet werden. Nähere Informationen zur Kontaktaufnahme mit der Stadtverwaltung via WhatsApp finden Sie im Internet unter www.horb.de/whatsapp.

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15.05.2018, 01:00 Uhr

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