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Gewerbe bringt’s

Glänzende Zwischenbilanz in Dettenhausen

Dettenhausen schwimmt zwar nicht gerade in Geld. Aber auch in diesem Haushaltsjahr gibt es wieder mehr Einnahmen als gedacht. Entsprechend glänzend fiel die Zwischenbilanz des Gemeindekämmerers jetzt aus.

24.07.2015
  • bau

Dettenhausen. Hans-Peter Fauser, Herr über die Finanzen in der 5400-Einwohner-Kommune am Schönbuch, hat selber gestaunt: Schon im vierten Jahr sind die Einnahmen relativ stabil – „das habe ich in meiner langen Karriere auch noch nicht erlebt“. Und es sind eben nicht nur die Ausgaben gestiegen – unterm Strich um rund 88 000 Euro – sondern auch die Einnahmen, um gut 308 000 Euro sogar.

„Erfreulich“ hierbei vor allem, wie rundum in der jüngsten Ratssitzung festgestellt wurde, die Zunahme bei der Gewerbesteuer. Da floss bis jetzt erheblich mehr ins Gemeindesäckel, „als vorsichtig geplant“ – man liegt im Moment um 100 000 Euro über dem Planansatz von 950 000 Euro; also bei über einer Million Gewerbesteuereinnahmen.

Die Zuweisungen vom Land für die Kinderbetreuungskosten werden nach den neuesten Zahlen ebenfalls beträchtlich ansteigen, um ungefähr 80 000 Euro; hinzu kommt ein Plus bei verschiedenen Gebühren, etwa gerade für die Kinderbetreuung, von insgesamt 50 000 Euro. Obendrein schlägt eine Nachzahlung beim Gemeindeanteil an der Gewerbesteuer mit 47 000 Euro zu Buche.

Demgegenüber nehmen sich die Mehrausgaben im Verwaltungsetat in diesem Jahr in Dettenhausen beinahe schon bescheiden aus: Zur Gebäudeunterhaltung im Altenzentrum Haus im Park fällt hier der größte zusätzliche Brocken an, mit 40 000 Euro, gefolgt vom Winterdienst mit Mehrausgaben von rund 20 000 Euro – aber, so bemerkte Fauser trocken, dieses Jahr sei ja wohl „kein Winter mehr, wie es aussieht“.

Am Schluss kam der Kämmerer bei der Zuführungsrate vom Verwaltungs- zum Vermögensetat, Gradmesser für den Erfolg kommunalen Wirtschaftens, auf „stolze“ 460 000 Euro. Ursprünglich hatte er nur mit 270 000 Euro gerechnet.

Im Vermögenshaushalt verbuchte Fauser Mehreinnahmen von 160 000 Euro (das Plus bei der Zuführung von 190 000 abzüglich weniger Einnahmen von 30 000 beim Grundvermögen), und Mehrausgaben von gerade mal 10 000 (für den Erwerb von Grundstücken). Bei einem Finanzierungssaldo von plus 150 000 könnte nach derzeitigem Stand die geplante Rücklagenentnahme von 710 000 auf 560 000 Euro verringert werden.

Und natürlich sei es so, frohlockte Bürgermeister Thomas Engesser, „dass wir nach diesen Zahlen Ende des Jahres die Kredite ablösen können“, wie man es sich im Etat vorgenommen hat – „das müsste man hinbekommen“.

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24.07.2015, 12:00 Uhr

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