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Klagenfurt/München

Gläubiger der Hypo Alpe Adria fordern ihr Geld

In der Affäre um die einstige Bayern-LB-Tochter Hypo Alpe Adria drängt die größte Gläubiger-Gruppe das österreichische Bundesland Kärnten zur Rückzahlung von mehr als 2,5 Mrd. EUR.

19.11.2015
  • DPA

Klagenfurt/München "Das Land ist zahlungsunwillig, nicht zahlungsunfähig", sagte Leo Plank, der Sprecher der so genannten Ad-Hoc-Gruppe, zu der auch die Commerzbank und die so genannte Bad Bank der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate gehört. In der Gruppe haben sich internationale Finanzinstitutionen zusammengeschlossen, um ihre Forderungen an die Abwicklungsanstalt der Hypo Alpe Adria namens Heta durchzusetzen.

Die Darstellung Kärntens, es sei überschuldet, entspreche nicht den Tatsachen, betonte Plank. Vielmehr könne das Land seinen Pflichten gegenüber den Gläubigern nachkommen, ohne dass die Versorgung der 560 000 Bürger in irgendeiner Weise beeinträchtigt wäre.

Kärnten hatte bei der Expansion der Hypo Alpe Adria gut 10 Mrd. EUR an Landeshaftungen übernommen. Inzwischen werden die Vermögenswerte der 2009 verstaatlichten Krisenbank in einer Bad Bank namens Heta verwertet. Die Heta selbst wird abgewickelt. Österreich hat in diesem Zusammenhang sämtliche Schuldenzahlungen für ein Jahr gestoppt. Inzwischen gehen etwa 30 Institute dagegen vor. Die Ad Hoc Gruppe ist der größte Zusammenschluss von Gläubigern.

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19.11.2015, 12:00 Uhr

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