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„Das 2:2 hat uns wehgetan“

Göttelfingens Goalgetter Christian Flack zeigt sich nun aber zuversichtlich

Kurz vor Spielende war Schluss. In der 89. Minute hat sich Göttelfingens Stürmer Christian Flack seinen verdienten Applaus der Zuschauer abgeholt. Denn zuvor hatte der 31-Jährige beide Treffer im Fußball-Bezirksliga-Derby gegen den SV Eutingen erzielt. Den späten 2:2-Ausgleichstreffer musste er sich dann von der Bank aus mit ansehen.

25.08.2015
  • Sascha Eggebrecht

Göttelfingen. Er hatte wie immer alles gegeben, rannte auch noch in der 85. Minute in seinem eigenen Laufstil, den Oberkörper weit nach vorne gebeugt, zu schier aussichtslosen Bällen hin. Am Ende wurde sein und auch der Einsatz der ganzen Mannschaft nicht ganz belohnt. Denn der SV Eutingen kam in der Schlussminute noch zum Ausgleich. „Die Situation, die zum Freistoß für Eutingen geführt hat, hätte ich anders als der Schiedsrichter gepfiffen“, betont Christian Flack. Denn für ihn hatte der Eutinger Daniel Müller ein Foul begangen und nicht sein Mitspieler Daniel Graf. „Daher hat uns dieses Ausgleichtor sehr wehgetan“, sagt Flack.

Mehr auf jeden Fall als die acht Gegentore zuvor gegen Huzenbach. „Wir haben uns schon vor dieser Partie viel zu verrückt wegen des kleinen Platzes dort gemacht. Wir hatten Befürchtungen, dass wir unser Kurzpassspiel nicht wie gewohnt aufziehen können.“

Doch dieses „Problem“ hatte sich schnell erledigt, denn Huzenbach schoss gleich drei Tore binnen fünf Minuten. „Dann war es schon krass, so unter die Räder zu kommen“, sagt Flack zur 2:8-Pleite gegen Huzenbach. Daher kann der Stürmer dem Remis gegen Eutingen auch etwas Positives abgewinnen. „Wir haben uns gut erholt von diesem Spiel gezeigt. In den kommenden Partien müssen wir ein paar Punkte nun sammeln, um nicht gleich unten zu stehen“, sagt er.

Doch wenn alle Spieler verletzungsfrei bleiben, dann traut er seiner Mannschaft schon noch einiges in der Saison zu. „Ein Traum wäre natürlich ein einstelliger Tabellenplatz, der Klassenverbleib sollte aber auf jeden Fall für uns drin sein“, betont der 31-Jährige.

Während die Teamplatzierung schon gern einstellig sein darf, so sollte die Anzahl seiner Tore dann doch schon zweistellig sein. „Ich muss mir schon persönliche Ziele stecken. Wenn ich 20 Saisontore am Ende hätte, wäre ich schon zufrieden“, sagt er. Ein Handicap könnte seine Trainingsbeteiligung sein. Denn nach dem er einen Zimmereibetrieb mit 17 Angestellten übernommen hat, fehlt die Zeit zum Trainieren. „Ich trainiere daher höchstens einmal in der Woche“, sagt er.

Da hat es in seinem Sportlerleben ganz andere Zeiten gegeben. Beim VfL Nagold wäre er sicherlich nicht als Stammspieler in die Verbandsliga aufgestiegen, wenn er nur einmal in der Woche trainiert hätte. „Es war dort eine schöne Zeit, auch, wenn ich dort nicht auf meiner Lieblingsposition gespielt habe“, sagt er. Denn der damalige Trainer Markus Holzberger hatte ihn zum Innenverteidiger umgeschult. „Weil ich sehr kopfballstark bin, hat er mich dort aufgestellt. Es war ne schöne Erfahrung und ich habe auch sehr viel gelernt, aber im Sturm spiele ich trotzdem lieber“, stellt er klar.

Göttelfingens Goalgetter Christian Flack zeigt sich nun aber zuversichtlich
Seine Toren waren in der vergangenen Runde der Garant für den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga. Nun traf Göttelfingens Stürmer Christian Flack gegen den SV Eutingen doppelt. Zum Sieg hatte es aber nicht gereicht. Am Ende gab es im Gäu-Derby keinen Sieger – 2:2. Bild: Ulmer

Göttelfingens Goalgetter Christian Flack zeigt sich nun aber zuversichtlich

Name: Christian Flack
Geburtsdatum: 4. August 1984
Position: Sturm
Fußball-Karriere: FC Göttelfingen, TuS Ergenzingen (beide Jugend), FC Göttelfingen, VfL Nagold, SG Sonnenhof Großaspach, FC Gärtringen, FC Göttelfingen
Größter sportlicher Erfolg: Landesligameister mit dem VfL Nagold
Größe: 1.82 Meter
Links-/Rechtsfuß? beidfüßig
Saisonziel: Klassenverbleib

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25.08.2015, 12:00 Uhr

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