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Was wo den Strom frisst

Göttelfinger Rat nahm Energiekosten für öffentliche Gebäude unter die Lupe

Im Energiebericht 2012 der Energieagentur Horb wurden in Göttelfingen das Rathaus, der Kindergarten, die Halle und das Feuerwehrgerätehaus unter die Lupe genommen. Hoher Wasserverbrauch und relativ viel Heizenergie kamen bei einzelnen Objekten zutage.

29.01.2014

Von BRigitte Poensgen

Göttelfingen. In seiner Sitzung am Montag beschäftigte sich der Ortschaftsrat mit dem Energiebericht. Künftig möchte die Gemeinde zusammen mit der Stadt Horb Heizenergie beschaffen. Durch die größeren Einkaufsmengen können günstigere Preise erzielt und Kosten eingespart werden.

Unter den Straßenlampen in Göttelfingen gibt es noch einige „Stromfresser?. Deren Austausch ist in der Mittelanmeldung für 2014 aufgelistet. Im Rathaus Göttelfingen wird relativ viel Heizenergie verbraucht, der Kindergarten hat dagegen einen guten Wert. Man sollte die Nutzungszeiten im Rathaus überprüfen und anpassen, schlug Ortsvorsteherin Diana Wally vor und möchte das mit der Narrengilde und dem Musikverein abklären. Ortschaftsrat Anton Raible merkte an, dass auch das Dach nicht mehr in Ordnung wäre.

Einen hohen Wasserverbrauch gibt es in der Korntalhalle. Wally konnte sich nicht vorstellen, dass der Verbrauch allein für die Halle ist. Sie vermutet, dass vielleicht die Wasseruhr vom Sportverein mitläuft und im Jahr 2012 sei durch den trockenen Sommer viel gesprengt worden. In der Gemeinderatsitzung wird nachgehakt, was oder wer beim Hallenwasser dranhängt.

Raible machte darauf aufmerksam, dass der Stromverbrauch in der Korntalhalle im Vergleich zur Turn- und Festhalle Weitingen sehr hoch ist. In der Halle sei jeden Tag Betrieb und das bis nachts um 24 Uhr, sagte Horst Niessner. Außerdem ist ihm aufgefallen, dass sämtliche Außenlampen ebenso lange brennen und alles voll beleuchtet ist. Wally sieht als Verursacher auch den Dauerstromverbrauch der Lautsprechanlage. Das Sportheim werde nämlich separat berechnet. Egbert Badey bezeichnete die Anlage als „ein Kabuff mit Christbaumbeleuchtung, bei dem die Wärme rausgeht?. Diejenigen, die die Anlage brauchen, sollten die Stromkosten auch bezahlen, schlug Raible vor. Damit sei jedoch das Problem nicht gelöst, dass Energie sinnlos verpufft, sagte dazu Thomas Wolf. Ortsvorsteherin Wally erinnerte sich daran, dass einmal gesagt wurde, es würde der Anlage nicht gut tun, wenn sie ständig an- und ausgestellt wird. Außerdem bräuchten die Sporttanzmädels bei ihren Proben Musik und im Ortschaftsrat habe man sich mal drauf geeinigt, dass der Sportbetrieb kostenlos ist. Wenn das nicht mehr so sein soll, müsste das beschlossen werden.

Das Feuerwehrgerätehaus liegt bei den Stromkosten inklusive Heizstrom an oberster Stelle. Das Gerätehaus werde von der Feuerwehr viel genutzt und es sei schlecht isoliert, erklärte Wally. Sie werde jedoch die Feuerwehrabteilung anschreiben und vorschlagen, dass vor dem Heimgehen, die Heizung abgedreht werden soll. Außerdem werde sie alle Benutzer der öffentlichen Gebäude auffordern, verantwortungsvoll mit Energie umzugehen.

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Erstellt:
29. Januar 2014, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
29. Januar 2014, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2014, 12:00 Uhr

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