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Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra

Die Mafia als Extrem der diffusen Bedrohung, die über einer Gesellschaft im Zerfall liegt.

Die Mafia als Extrem der diffusen Bedrohung, die über einer Gesellschaft im Zerfall liegt.

Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra

© null 02:07 min

GOMORRA
Italien

Regie: Matteo Garrone
Mit: Toni Servillo, Gianfelice Imparato, Maria Nazionale, Salvatore Cantalupo, Gigio Morra

- ab 16 Jahren

Tagblatt-Wertung

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23.11.2015

So muss es sich anfühlen, in einem Mafia-Gebiet zu leben: Über allem liegt stets eine diffuse Bedrohung. Wenn der 13-jährige Totó in dem riesigen versifften Wohnblock allein unterwegs ist, um ganz gewöhnliche Waren auszuliefern, erwartet man, dass dem zierlichen Jungen jederzeit etwas zustoßen könnte. Was ihm tatsächlich passiert, ist beinahe noch schlimmer als die regelmäßigen hinrichtungsähnlichen Mordaktionen.

„Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra“ zeigt, was sich breitmacht in einer aufgegebenen Gegend, in die die staatliche Ordnungsmacht nur noch nach den spektakuläreren Todesfällen vordringt. Dabei sind die Morde sogar schlecht fürs Geschäft der Bosse, denn sie bedeuten mindestens einen Monat Unterbrechung.

Regisseur Matteo Garrone stößt die Zuschauer mit gnadenlosem Verismus auf die brutalen Machenschaften der süditalienischen Mafia. Der Film wurde an Originalschauplätzen rund um Neapel gedreht. Als Vorlage diente das Enthüllungsbuch des jungen italienischen Autors Roberto Saviano (ab 16). dhe

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23.11.2015, 12:00 Uhr | geändert: 21.07.2009, 12:00 Uhr

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18.10.2008

12:00 Uhr

Marco schrieb:

Sehr viel Wissen des Autors über die Menschen, tolle Bilder.



26.09.2008

12:00 Uhr

matze schrieb:

die atmosphäre der bedrohung und die lebensrealität der neapolitaner stellt der film ganz gut dar. die handlung zieht sich allerdings dermaßen in die länge (5 morde in 2 stunden), dass ich echt froh war als der film zu ende war.
oder wie's ein freund mal auf den punkt gebracht hat:
armageddon ist nicht schlecht, aber ich hab schon bessere filme gesehen!



23.09.2008

12:00 Uhr

K schrieb:

Wenn man das Buch nicht gelesen hat ist der Film doch reichlich wirr. Vielleicht soll ja so die allgemeine diffuse Bedrohungsituation dargestellt werden.



10.09.2008

12:00 Uhr

gerd schrieb:

das buch ist gut



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