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Greg Lake
stirbt
an Krebs
Er war die Stimme von „Lucky Man“: Greg Lake. Foto: dpa
Rock

Greg Lake stirbt an Krebs

Der ehemalige Bassist und Sänger der Band Emerson, Lake and Palmer ist tot. Er wurde 69 Jahre alt.

09.12.2016
  • DPA

London. Ein Dreivierteljahr nach dem Tod des Keyboarders Keith Emerson ist dessen früherer Bandkollege Greg Lake gestorben. Der britische Sänger und Bassist wurde 69 Jahre alt. Er starb an Krebs, teilte sein Manager mit. Vom Trio Emerson, Lake and Palmer, das in den 1970ern zu den Avantgardisten in der Rockmusik gehörte, lebt nur noch der Schlagzeuger Carl Palmer.

„Mit großer Traurigkeit muss ich jetzt Abschied nehmen von meinem Freund und Bandkollegen Greg Lake“, schrieb Palmer auf seiner Webseite. „Gregs tragende Stimme und sein Können als Musiker werden in Erinnerung bleiben (. . .) Dass wir auch Keith in diesem Jahr verloren haben, macht es besonders hart für uns. Doch wie Greg am Ende von ,Pictures at an Exhibition' gesungen hat: ,Tot ist Leben'. Seine Musik kann jetzt für immer in den Herzen derer weiterleben, die ihn liebten.“

Lakes Manager Stewart Young schrieb auf der offiziellen Facebook-Seite des Musikers: „Gestern habe ich meinen besten Freund in einem langen und hartnäckigen Kampf mit dem Krebs verloren.“ Lake hatte vor der Gründung von Emerson, Lake and Palmer bereits als Frontmann der Band King Crimson Erfolge gefeiert.

„Die Musik neigt ihr Haupt“

Der Genesis-Gitarrist Steve Hackett trauerte auf Twitter als einer der ersten um den Zeitgenossen. „Die Musik neigt ihr Haupt, um den Tod eines großen Musikers und Sängers, Greg Lake, zu würdigen.“

Lake haben Titel wie „In The Court of The Crimson King“ oder „I Believe in Father Christmas“ berühmt gemacht. Zu seinen Inspirationsquellen zählte der von der Südküste stammende Engländer sowohl die Klassik Paganinis als auch Elvis Presleys frühen amerikanischen Rock 'n' Roll. Die 1970 gegründete Formation Emerson, Lake and Palmer (ELP) veröffentlichte zahlreiche Platin-Alben. „Lucky Man“ gehört zu ihren bekanntesten Hits. Die Band hat sich 1978 aufgelöst. dpa

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09.12.2016, 06:00 Uhr

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