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Kommentar zum Ansehen der Landwirtschaft

Grenzen für Ställe

Wunsch und Wirklichkeit klaffen beim Image der Bauern in der Bevölkerung erstaunlich weit auseinander. Der verantwortungsvolle Umgang mit den Tieren ist den Bürgern am wichtigsten, gefolgt von der hohen Qualität der Nahrungsmittel und dem umweltbewussten Wirtschaften. Das tatsächliche Verhalten der Landwirte schätzen sie dagegen ganz anders ein: Da stehen diese Punkte ganz hinten, zeigt eine Umfrage des Bauernverbands.

05.04.2017
  • Dieter Keller

Bei Bauernpräsident Joachim Rukwied müssten da eigentlich alle Alarmglocken läuten. Doch der Landwirt aus Eberstadt sieht weniger ein Problem beim Arbeitsalltag der Bauern als in ihrer Kommunikation: Sie müssten ihre Leistung besser verkaufen. Damit macht er es sich zu einfach. Zweifellos sind kleine Ställe nicht unbedingt tiergerechter als größere, im Gegenteil. Aber die Genehmigung von immer neuen Riesenanlagen für Geflügel oder Schweine schreckt die Verbraucher zu Recht ab: Mit verantwortungsvoller Landwirtschaft – zu der vieles vom Erzeugen des Futters bis zu den Abfällen gehört – haben sie wenig zu tun.

Zweifellos müssen die Bauern um mehr Verständnis für moderne Landwirtschaft werben. Aber das hat Grenzen. Es wäre gut, wenn Rukwied und der Bauernverband deutlicher sagen würden, wann sie überschritten werden und welche Konsequenzen dann zu ziehen sind.

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05.04.2017, 06:00 Uhr

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