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Gröning-Urteil gibt Ludwigsburger Ermittlern Rückenwind
Jens Rommel. Foto: Marijan Murat/Archiv dpa/lsw
Ludwigsburg

Gröning-Urteil gibt Ludwigsburger Ermittlern Rückenwind

Für die Experten der Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg ist die Ende November gesprochene Gröning-Entscheidung des Bundesgerichtshofs ein neuer Weckruf.

04.01.2017
  • dpa/lsw

Ludwigsburg. «Weil wir jetzt wissen, dass auch Auschwitz-Wachleute wie Oskar Gröning mitverantwortlich sind am damaligen Massenmord, suchen wir weiter nach ähnlichen systematischen Tötungen in anderen Konzentrationslagern», sagte der Leiter der Ermittlungsbehörde, Jens Rommel, der Deutschen Presse-Agentur. Mit der höchstrichterlichen Entscheidung «wäre es absurd, heute an eine Schließung unserer Behörde auch nur zu denken», betonte der 44-Jährige.

Der BGH hatte mit Gröning erstmals einen Auschwitz-Helfer mitverantwortlich für Hunderttausende Morde in dem Arbeits- und Vernichtungslager gemacht. Damit ist der 95-Jährige rechtskräftig zu vier Jahren Haft verurteilt - wegen Beihilfe zum Mord in 300 000 Fällen.

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04.01.2017, 07:21 Uhr | geändert: 04.01.2017, 07:11 Uhr

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