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Tübingen

Großeinkauf von Solarparks

Die Stadtwerke Tübingen (SWT) erwerben vom Photovoltaik-Unternehmen Belectric (Landkreis Schweinfurt) fünf Solarparks, die über 25 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen können. Die SWT vervierfachen damit ihre seitherige Solarstromproduktion. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

23.09.2014
  • nf

Tübingen. Die Investition – wohl ein Betrag im unteren zweistelligen Millionenbereich – ist nach SWT-Angaben Teil der im Jahr 2011 beschlossenen Strategie, bis 2020 etwa 50 Prozent des Stromabsatzes im Netzgebiet aus SWT-eigenen Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung und Erneuerbaren Energien zu erzeugen. Die Stadtwerke betreiben bislang mehrere Solarparks in Tübingen und in der Region. Diese verfügen über eine Gesamtleistung von knapp 8000 Kilowatt Spitzenleistung. Die größten Solarparks befinden sich in Engstingen-Haid (Leistung: 2730 Kilowatt), in Horb in Kooperation mit der Stadt Horb (3200 Kilowatt) und in Stutensee bei Karlsruhe (1225 Kilowatt). Dazu kommen die fünf Belectric-Solarparks (zwei in Sachsen sowie je einer in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Berlin-Brandenburg), die Strom für 6300 Vier-Personen-Haushalte liefern können.

Mit den neuen Solarparks wird man auch dem SWT-Ziel gerecht, beim Ausbau der Erneuerbaren Energien den Netzausbau weitgehend zu vermeiden. Nahe bei den neuen Solarparks befinden sich mehrere „Windpool“-Windparks, an denen die SWT mit den Stadtwerken Esslingen und Rottenburg sowie der Genossenschaft Bürger-Energie Tübingen beteiligt sind. So können Leistungsschwankungen von Wind- (Maximum im Winter) und Sonnenenergie (Maximum im Sommer) ausgeglichen werden.

Mit den fünf Solarparks von Belectric und den in den vergangenen Jahren erworbenen Wind- und Sonnenkraftanlagen in Engstingen-Haid (2012), Neunkirchen (2013), Stutensee (2013), Laubach-Pleizenhausen und Laubach (beide 2014), mit der Beteiligung an 15 „Windpool“-Windparks sowie den Wasserkraftwerken können die SWT künftig rund 90 Millionen Kilowattstunden Strom aus Erneuerbaren Energien produzieren. Das bringt eine jährliche CO2-Einsparung von etwa 47.000 Tonnen. Aktuell besteht der Erneuerbare-Energien-Mix der SWT aus 45 Millionen kWh Windkraft, 33 Millionen kWh Solarenergie und 12 Millionen Kilowattstunden Wasserkraft (jeweils Jahresmengen). Rund 60 Millionen Kilowattstunden werden pro Jahr mittels Kraft-Wärme-Kopplung in den eigenen Tübinger Blockheizkraftwerken produziert.

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23.09.2014, 12:00 Uhr

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