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Einheitsdenkmal

Grütters will neue Debatte

Alles wieder auf Null? Deutschlands oberste Kulturfrau nimmt das Projekt nochmals ins Visier.

27.12.2016
  • DPA

Berlin. Die Diskussion um ein Denkmal für die Deutsche Einheit sollte nach Ansicht von Kulturstaatsministerin Monika Grütters noch einmal ganz neu aufgerollt werden. „Wir sollten uns weder auf einen Entwurf noch auf einen Standort festlegen, sondern noch einmal offen diskutieren“, sagte die CDU-Politikerin. „Wichtig ist, einen breiten gesellschaftlichen Konsens zu finden.“ Als Ort kämen ihrer Meinung nach erneut sowohl Berlin wie auch Leipzig infrage, die Stadt der Montagsdemonstrationen. Dort war das geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal nach einem Dauerstreit 2014 auf Eis gelegt worden. In Berlin hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags im April den Bau einer riesigen begehbaren „Waage“ gestoppt.

„Es erfüllt uns mit Freude und auch mit Stolz, dass die Menschen in der DDR das autoritäre SED-Regime unblutig gestürzt und die Herstellung der Deutschen Einheit ermöglicht haben“, sagte sie. „Das hat in unserer oft so bitteren Geschichte ein sichtbares Zeichen verdient.“ dpa

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27.12.2016, 06:00 Uhr

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