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Gut besuchter Bauherren- und Sanierungsabend der Volksbank in Empfingen
Infos rund ums eigene Haus

Gut besuchter Bauherren- und Sanierungsabend der Volksbank in Empfingen

Der Einladung der Volksbank eG Horb-Freudenstadt ins Empfinger Musikerheim sind 80 Gäste gefolgt. Sechs Referenten informierten zu verschiedenen Fachgebieten zu den eigenen vier Wänden, berichtet Prokurist Holger Pfeffer.

24.11.2015

Empfingen. Vorstandsmitglied Dieter Walz begrüßte am Donnerstagabend im Namen der Volksbank die Gäste und Referenten. Nach einer Einleitung ins Thema Immobilie übernahm Martin Heer, Geschäftsführer der Energieagentur Horb, die Moderation für den weiteren Abend. Mit einem Überblick welche Bundes- und Landeseinrichtungen Hauseigentümer bei der Modernisierung und Anschaffung beratend unterstützen, leitet er auf den ersten Referenten über.

Energieberater Heinrich Lutz aus Horb gab wertvolle Tipps, auf was es bei der Sanierung eines Hauses ankommt und dass es grundsätzlich unterschiedliche energetische Sanierungsarten gibt. Durch den Energieausweis kann man anschaulich den Vorher-undNachher-Wert ableiten und daraus auch eine Nutzenrechnung ermitteln.

Vielmehr kommt es Lutz jedoch darauf an, dass sich die Hauseigentümer wohl fühlen in ihren eigenen vier Wänden. Das Raumklima sollte keine zu großen Temperaturunterschiede von der Innenseite der Außenwand zur Innenumgebung haben, denn ansonsten kommt schnell ein Unwohlsein auf. Insgesamt rät er, zunächst an die gesamte Gebäudehülle durch moderne Dämmstoffe zu isolieren und erst danach mit passender Technik im Inneren dann Optimierungen vorzunehmen. Der Irrglaube, dass eine Wand atmen sollte wurde laut Pfeffer durch einige Beispiele wiederlegt.

In jungen Jahren wird kaum die Notwendigkeit erkannt, was Barrierefreiheit bedeutet, doch meist schneller als vermutet, stehen die ersten Themen an, die aufgrund persönlicher Einschränkungen nicht mehr ganz glücklich gelöst wurden. Zu diesem Thema gab Martin Heer sowie Michael Tetzner von der Firma Birk aus Rottweil viele Informationen, wie man dennoch auch mit einem kleinen Handicap alles im Haus gut erreichen und nutzen kann. Mit einigen Fotoimpressionen wurde klar, dass Barrierefreiheit auch schön sein kann und nicht, wie es Michael Tetzner sagte „an ein Krankenhausbadezimmer erinnern muss“.

Kriminalhauptkommissar Uwe Schmid von der Freudenstädter Präventionsstelle der Polizei zeigte zunächst stolz die Aufklärungsquote und die Anzahl von Straftaten im Landkreis. Leider sei diese Durchschnittsquote bei Einbruchdiebstählen nicht so hoch, so dass hier eine Eigenvorsorge der Hauseigentümer umso wichtiger ist. Das typische Zeitfenster für Wohnungseinbrecher ist in der dunklen Jahreszeit, also von Oktober bis März, grob zwischen 17 und 19 Uhr.

Zu 79 Prozent erfolgt der Zugang über Fenster und Terrassentüren und weitere 20 Prozent gelangen über die Haustür oder über Nebentüren ins Innere, um ihr „Handwerk“ zu verrichten. Hier gilt es durch moderne Schließ- und Sicherheitstechniken vorzubeugen und ein aufhebeln von Fenstern dadurch zeitlich zu verlängern, denn typische Einbrecher geben nach kurzer Versuchszeit wieder auf, wenn es nicht klappt.

Auch räumte Schmid mit vielen Vorurteilen auf wie etwa „Bei mir ist nichts zu holen“ oder „wenn er rein kommen will, dann kommt er da doch rein“.

Im letzten Teil gingen Anna Walter sowie Alexander Hofmann von der Volksbank darauf ein, wie man all diese Empfehlungen sinnvoll und kostengünstig finanzieren kann. Hofmann sagte: „All meine Vorredner haben zu Ihrem Fachbereich Verbesserungen angesprochen, sei es die energetische Sanierung, Umbauten in Richtung Barrierefreiheit oder ein Pilzkopfbeschlag an den Fenstern. Gemeinsam haben diese Themen jedoch, dass sie Geld kosten und genau dafür stehen wir als ihre Hausbank.“ Die Baufinanzierungsspezialistin Anna Walter, die selbst aus Empfingen kommt und für Horb, Empfingen und Nordstetten zuständig ist, zeigte was gute Finanzierungskonzepte heutzutage beinhalten und worauf zu achten ist.

Bei Getränken und einem Imbiss konnten die Gäste dann in kleineren Gesprächsrunden noch ihre Fragen stellen.

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24.11.2015, 01:00 Uhr

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