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Auftaktsieg dank Teamarbeit

Gut erholte Tigerle legen im zweiten Viertel los und besiegen Freiburg

Die Partie in Ulm mussten die Young Tigers wegen vieler erkrankter Spieler absagen, so geriet die Heimpartie gegen den USC Freiburg am Sonntag zum JBBL-Saisonauftakt – zum erfolgreichen, denn die Tübinger siegten 77:56 (40:30).

27.10.2014
  • bs

Tübingen. „Das war ein richtig schöner Start in die Saison“, freute sich Young-Tigers-Trainer David Rösch. Das Spiel war enger als es der erste Blick aufs Ergebnis vermuten lässt. Die Nachwuchsspieler aus dem Badischen schenkten den Tübingern nichts, gestalteten das erste Viertel noch offen (20:20), gerieten dann aber gegen engagiert verteidigende Tigerle bis zur Pause mit zehn Punkten in Rückstand. Bis Ende des dritten Durchgangs war die Tigers-U 16 bereits auf 20 Punkte davongezogen, die Partie war entschieden.

Der Trainer konnte sich besonders auf Mark Bjelosevic (20 Punkte) und Tim Konrad (18), die Spieler des älteren Jahrgangs, verlassen. „Sie haben auch in der Offensive viel Verantwortung übernommen“, lobte Rösch, „es war insgesamt eine gute Teamleistung.“ Doch Rösch wäre kein guter Trainer, hätte er nicht auch ein paar Haare in der Suppe gefunden. „Es gibt für diese Saison noch Luft nach oben. Wir haben noch einige Probleme im Rebound und zahlreiche Ballverluste. Das müssen wir noch abstellen. Trotzdem: Die Jungs haben sich mit diesem Sieg für die harte Saisonvorbereitung belohnt.“ Am kommenden Wochenende hätten die Young Tigers normalerweise spielfrei, werden aber möglicherweise die ausgefallene Partie in Ulm nachholen.

Gut erholte Tigerle legen im zweiten Viertel los und besiegen Freiburg
Trainer David Rösch im Kreis seiner Young Tigers, die fast alles richtig gemacht haben im JBBL-Auftaktspiel gegen den USC Freiburg. Die Tübinger siegten am Ende souverän mit 77:56.Bild: Ulmer

Für U 19-Trainer Manu Pasios kann die NBBL- Saison nun beginnen. Dreimal zogen die Tübinger Young Tigers zum Saisonauftakt den Kürzeren, zuletzt, am Sonntag, gegen die Skyliners aus Frankfurt mit 41:72 (15:39). „Frankfurt ist einfach eine andere Hausnummer“, sagt Pasios. Der Tübinger Trainer rechnet die Skyliners zu den Favoriten. Die Hessen haben sich Niklas Kiel, eines der größten deutschen Talente aus Paderborn geangelt. Der 2,06 Meter große Spieler schenkte den Young Tigers 18 Punkte ein und pflückte neun Mal den Ball vom Korb. Nur in den ersten Minuten lagen die Tübinger vorne, dann kam der Frankfurt-Express ins Rollen. Die vor allem physisch überlegenen Hessen, „richtige Männer mit Bart, Muskeln und Tattoos“, wie Pasios sagt, hatten quasi zur Halbzeitpause das Spiel schon für sich entschieden. Die Jungtiger, auf der Bank mit vier 15-Jährigen, waren überfordert, nur Tim Deschner hielt mit zweistelliger Trefferausbeute dagegen.

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27.10.2014, 12:00 Uhr

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