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Kommentar

Gute Ideen

Die Glatter haben es vorgemacht: Aus der Erkenntnis heraus, dass in einer Flächenstadt wie Sulz mit neun Teilorten nicht alles sofort durch die Verwaltung oder die Fronmeister erledigt werden kann, erklären sich viele Einwohner bereit, selbst aktiv an der Gestaltung ihres Dorfs mitzuwirken.

31.10.2014
  • Cristina Priotto

Das ist bemerkenswert und zeugt von einer hohen Identifikation mit dem Wohnort. Anerkennung gebührt aber auch Helmut Pfister, der als Erster der neun Ortsvorsteher die Idee hatte, „bruddelnde“ Bürger zum Mitmachen aufzurufen. Die Resonanz und die beachtlichen Ergebnisse sprechen für sich: Viele auch schon anderweitig Engagierte erklärten sich bereit, sich für Glatt einzusetzen und schlugen gleich eine Reihe konkreter Maßnahmen vor.

Insbesondere von den Arbeiten zur Ortsbildverschönerung profitiert schließlich auch die Gesamtstadt, für die Glatt das touristische Entree darstellt. Gleichwohl muss klar sein, dass es für das von Pfister ausgegebene Motto „Glatt muss lebenswert bleiben“ mit Laubfegen und Rasenmähen durch ehrenamtlich Engagierte allein nicht getan ist. Zudem besteht die Gefahr, dass städtische Aufgaben auf die Bürger abgewälzt werden. Damit die Stadtteile nicht nur lebenswert bleiben, sondern auch bezüglich der Infrastruktur gestärkt werden, sind in erster Linie größere Maßnahmen notwendig. Was dies im Einzelnen ist, steht ortsbezogen im integrierten Stadtentwicklungskonzept. Aufgabe des Gemeinderats und der Verwaltung ist es nun, im Zuge der Haushaltsberatungen Prioritäten festzulegen. Wenn besonders die Menschen in den Ortsteilen merken, dass ihre teils langjährigen Wünsche ernstgenommen werden, wächst auch die Bereitschaft, ehrenamtlich mitzuwirken. Davon können beide Seiten nur profitieren.

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31.10.2014, 12:00 Uhr

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