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Rundfunk

HR-Kultursender ohne Wortinhalte

. HR-Hörfunkdirektor Heinz-Dieter Sommer hat in der Debatte um die Zukunft des Senders HR2-Kultur die Notwendigkeit einer Reform bekräftigt.

24.08.2019

Von EPD

Frankfurt/Main „Die Reaktionen nehmen wir natürlich ernst“, sagte Sommer in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit Blick auf Kritik an den Umbauplänen für die Kulturwelle. „Aber wir haben auch die Verpflichtung, jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen“, sagte Sommer. Der HR wolle auch in Zukunft seinem Auftrag gerecht werden und mit seinen Inhalten weiterhin möglichst viele Menschen erreichen – „nicht nur die tradierten Zielgruppen“, ergänzte er. Zu Beginn der Sommerpause hatte die Geschäftsleitung des HR den Mitarbeitern überraschend mitgeteilt, dass HR2-Kultur in eine „Klassikwelle“ für Hessen umgewandelt werden soll. Der Sender will Wortinhalte zu Kulturthemen demnach künftig vor allem über die Informationswelle HR-Info, im Internet auf „Hessenschau.de“ sowie in der „ARD Audiothek“ ausspielen.

HR2-Kultur erreicht nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) täglich rund 100 000 Hörerinnen und Hörer. epd

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Erstellt:
24. August 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
24. August 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 24. August 2019, 06:00 Uhr

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