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Hacker belieferte weltweit Tausende mit Schadsoftware
Computerteile und Ermittlungsakten liegen beim Dezernat Cyberkriminalität. Foto: Thomas Frey dpa/lsw
Stuttgart/Koblenz

Hacker belieferte weltweit Tausende mit Schadsoftware

Unter Führung der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz ist Ermittlern ein Schlag gegen die illegale Hackerszene gelungen.

07.04.2016
  • dpa/lsw

Stuttgart/Koblenz. Ein am Dienstag festgenommener Programmierer aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz soll weltweit rund 4000 Kunden mit Schadsoftware für Internetkriminalität beliefert haben. Einige hundert Kunden seien aus Deutschland, sagte Staatsanwalt Eric Samel von der Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz am Donnerstag.

Bislang sind demnach 170 Verdächtige bekannt, die Teile oder eine ganze Softwarefamilie des 22-Jährigen gekauft haben sollen. In Baden-Württemberg waren am Dienstag 20 Objekte durchsucht worden, darunter mehrere im Großraum Stuttgart. Insgesamt seien 80 Beamte im Einsatz gewesen, erklärte das baden-württembergische Landeskriminalamt. Festnahmen gab es keine.

Die Software half nach Angaben der Ermittler, Viren oder Trojaner zu tarnen, auf fremde Computer zuzugreifen und Daten auszulesen. Das Durchschnittsalter der bekannten Kunden liege bei rund 23 Jahren.

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07.04.2016, 18:02 Uhr | geändert: 07.04.2016, 17:30 Uhr

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