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Händler verschenken Fahrscheine
Das Sonderticket der CIS muss vor der Fahrt entwertet werden. Foto: CIS
Luftreinhaltung

Händler verschenken Fahrscheine

Stuttgarter Geschäfte geben bei Feinstaub-Alarm mehr als 10 000 Sondertickets aus.

05.01.2017
  • DOMINIQUE LEIBBRAND

Stuttgart. . Kunden, die mit Bus und Bahn zum Einkaufen in die Stuttgarter City kommen, sollen künftig dafür belohnt werden, dass sie einen Beitrag für bessere Luft leisten: Ab 9. Januar, wenn theoretisch wieder Feinstaub-Alarm ausgerufen werden könnte, verschenken Stuttgarter Händler gemeinsam mit dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) an Feinstaub-Alarm-Tagen mehr als 10 000 Einzeltickets, die im gesamten VVS-Netz gelten. Sie können als Rückfahrschein oder für die nächste Fahrt in die City an einem Feinstaub-Alarm-Tag genutzt werden. Die Händler und Betriebe wollten damit signalisieren, dass es sich auch an Alarm-Tagen lohne, in die Stadt zu kommen – nur eben bevorzugt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, heißt es in einer Mitteilung der Stuttgarter City-Initiative (CIS), in der die Geschäfte in der Innenstadt organisiert sind.

Milaneo mit größtem Kontingent

Für die Aktion wurde ein Sonderticket geschaffen, das auch als solches erkennbar ist. Um es zu erhalten, muss man per Fahrschein nachweisen, dass man mit Bus oder Bahn angereist ist. Die meisten Fahrscheine werden im Einkaufszentrum Milaneo ausgegeben, das sich ein Kontingent von 5000 Stück gesichert hat. Außerdem dabei sind Traditionsgeschäfte wie das Buchhaus Wittwer, Feinkost Böhm oder Spielwaren Kurz sowie die Drogeriemarktkette dm oder der ADAC.

Neben den CIS-Händlern engagieren sich bereits mehrere Stuttgarter Unternehmen für umweltfreundliche Fortbewegung. Bei Porsche und Bosch können die Mitarbeiter an Feinstaub-Alarm-Tagen etwa mit ihren Firmenausweisen umsonst fahren. Daimler verschenkt über seine Mobilitätsplattform Moovel Tickets an Alarm-Tagen – jeder zweite Fahrschein ist umsonst, ein Zufallsgenerator wählt aus, wer nichts bezahlen muss. Bei der IHK können Mitarbeiter ihre Fahrscheine für Fahrten an Alarm-Tagen einreichen, und das Einkaufszentrum Gerber verschenkte mehrere tausend Tüten, die als Ticket genutzt werden konnten. Mehrere Geschäfte testeten zudem einen Lieferservice per Lastenrad. dl

www.vvs.de

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05.01.2017, 06:00 Uhr

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