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Gamerdingers goldener Wurf

Handball: A-Jugendlicher trifft zum Sieg für Bezirksligist SG Tübingen

DIe SG Tübingen hat den Bezirksliga-Krimi gegen Herrenberg III gewonnen – dank Keeper Jörg Schäfer und dem A-Jugendlichen Max Gamerdinger.

25.09.2012

SG Tübingen – SG Haslach-Kuppinngen-Herrenberg III 18:17 (8:8). Nur zehn Sekunden war die SG Tübingen in der zweiten Hälfte in Führung – es waren die Sekunden bis zum Schlusspfiff. Maximilian Gamerdinger, A-Jugendlicher und nur als Aushilfe vorgesehen, erzielte bei seinem ersten Bezirksliga-Einsatz den Siegtreffer.

Herrenberger spielte eine extrem offensive Abwehr – Tübingen reagierte zunächst hilflos, machte dann aber sechs Tore in Folge zum 7:3. Nun verzettelte sich Tübingen aber wieder, lud zu leichten Toren ein. Nach der Pause zog Herrenberg auf 12:8 davon. Im Duell der Torhüter gegen den erst 17-jährigen Herrenberger Keeper Moritz Wörner, der die Tübinger Offensive verzweifeln ließ, trumpfte nun aber auch Jörg Schäfer auf: Reihenweise parierte der Torhüter freie Würfe. Beim 16:16 glich Tübingen erstmals in der zweiten Hälfte aus. Und dann kam der Auftritt von Max Gamerdinger: erst zwei Minuten zuvor eingewechselt, nahm er bei seinem ersten Aktiven-Spiel aus schlechtem Winkel als Rechtshänder von Rechtsaußen den Wurf und versenkte im kurzen Eck zum Siegtreffer. „Am Ende habe ich nicht mehr an den Sieg geglaubt“, gestand Tübingens Trainer Buttgereit, heiser vom Coachen.

SG Tübingen: Schäfer, Nägele (Tor), Ott (1), Feinauer (1), Staron, Hemmer (5/2), Schneider (2), Winkelmann (4), Maier (1), Gamerdinger (1), Wais (1), Hähnel (2)

SG Nebringen – TSV Betzingen 27:21 (13:10). Mit einer Gedenkminute zu Spielbeginn und mit Trauerflor gedachten Mannschaften und Zuschauer der verstorbenen Hannelore Häfele. Nach verhaltenem Beginn (1:1 nach acht Minuten) nutzte die SG eine doppelte Überzahl zum 6:3. Auch ohne Sebastian Eberle, Mario Müller und Marius Dehm blieb Nebringen/Reusten am Drücker und baute den Vorsprung bis auf 12:7 aus. Doch der TSV Betzingen, für viele Geheimfavorit auf den Aufstieg, kämpfte sich mit drei Treffern in Folge zurück in die Partie.

Die Vorentscheidung fiel, als die SG mit fünf Treffern in Folge von 17:15 auf 22:15 davonzog. Nun stand die SG-Abwehr sattelfest und dahinter vernagelte Jürgen Gauss förmlich sein Tor.

SG Nebringen/Reusten: Jürgen Gauss, Jens Weimer (3), Lock (1), Henne (1), Brucker (9/8), Patz, Johannes Eberle (5), Egeler (1), Bühler (2), Beck (3), Benjamin Weimer, Florian Weimer (2), Marian Hörrmann

SG Ober-/Unterhausen II – Spvgg Mössingen 22:24 (11:12). In der am Ende hoch spannenden Partie schlug die Sportvereinigung den Mitkonkurrenten um die Meisterschaft. Mössingen war meist am Drücker, schaffte es aber nicht, das Spiel konsequent durchzuziehen. Zu Beginn freuten sich die aus dem Steinlachtal mitgereisten 70 Fans: Vom 3:3 setzte sich Mössingen über 3:8 bis auf 4:9 ab. Die Gastgeber setzten nun ihren stärksten Mann, Marcel Bordt, auf Rückraum links und kamen sofort besser ins Spiel. Mössingen gelang zehn Minuten lang kein Tor, lag 9:10 hinten. Zur Pause holte Mössingen die Führung wieder zurück, doch auch in der zweiten Hälfte holten die Lichtensteiner einen Drei-Tore-Rückstand wieder auf und egalisierten zum 18:18. Beim 22:21 für Mössingen musste die Spvgg zittern, erkämpfte sich aber den Ball und zog endgültig davon.

Trainer Florian Seidel zieht vorm spielfreien Wochenende eine erste Bilanz: „Gottseidank haben wir die ersten zwei Spiele gegen starke Gegner gewonnen. Wenn man die verrückten Ergebnisse sieht, muss man über jeden Sieg unheimlich froh sein und, auch wenn es eine Floskel ist, von Spiel zu Spiel denken.“

Spvgg Mössingen: Bold/ Meyer (Tor), Herrmann (4/1), Bensch (3/1), Bach (3), Widmaier, Christoph Mayer (3), Schnitzer (2), Buck, Flammer, Kuhle (1), Ehmann (4), Kuschmierz (3/2), Midinet (1).

Handball: A-Jugendlicher trifft zum Sieg für Bezirksligist SG Tübingen
Vorteil Tübingen: Florian Maier setzt sich gegen zwei Herrenberger durch, die SG gewinnt das erste Heimspiel.Bild: Franke

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25.09.2012, 12:00 Uhr

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