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Nach der Auszeit auf Kurs

Handball: Frauen der SG Nebringen/Reusten überraschen Mössingen

Perfekter Start für die Handballerinnen der SG Nebringen/Reusten: Im Landesliga-Derby gegen die Spvgg Mössingen feierte das Team von Trainerin Conny Volz einen 21:15 (8:7)-Erfolg – eine Auszeit Mitte der zweiten Hälfte stellte die Weichen auf Sieg.

21.09.2010
  • malik Danjo

Nebringen. Die rund 100 Zuschauer in Nebringen sahen ein umkämpftes Derby, bei dem die Mössingerinnen zunächst schneller ins Spiel fanden. Nach anfangs häufigen Fehlpässen auf beiden Seiten nahm das Spiel allmählich Fahrt auf und auch die Gäu-SG begann jetzt zu kombinieren. In dieser Phase war kein Sieger abzusehen, im Minutentakt fielen die Tore auf beiden Seiten. Kurz vor der Halbzeitpause traf die überragende Lena Egeler die SG Nebringen/Reusten zur 8:7-Pausenführung.

Nach Wiederanpfiff war der Vorsprung aber schnell dahin – es schien, als hätte Mössinges neuer Coach Holger Graf in der Pause die richtigen Worte gefunden, um den Kampfgeist seines Teams zu wecken. Doch Conny Volz reichte in der 43. Minute die entscheidende Auszeit ein, nachdem ihr Team kurz zuvor sogar mit 13:14 in Rückstand geraten war. „Wir haben uns besser auf die Mössinger 3-2-1-Abwehr eingestellt und uns im Angriff mehr zugetraut“, verriet Volz nach dem Spiel. Tatsächlich spielte die Gäu-SG fortan befreit auf und erkämpfte sich durch einen 6:0-Lauf bis zur 55. Minute die entscheidende 19:14-Führung. Torfrau Linda Sailer steuerte einige starke Paraden zum Sieg bei, mit zwei gehaltenen Siebenmetern war der Widerstand der Spvgg gebrochen.

Trainerin Conny Volz war nach dem Abpfiff stolz auf ihre Truppe und froh über den geglückten Rundenstart: „Wir haben diese Saison eine optimale Besetzung und können auf jeder Position wechseln. Ich halte einen Platz im oberen Tabellendrittel als Saisonziel für durchaus realistisch“.

Ganz anders ging es da Holger Graf nach seinem misslungenen Einstand als Spvgg-Coach – dabei hatte sein Team eine Woche zuvor im Pokal noch überzeugt. „Wir hatten zu viele technische Fehler im Spielaufbau. Und wenn es dann noch an Kampfgeist fehlt, kann man halt nicht gewinnen. Mit unseren vielen jungen Spielerinnen werden wir versuchen, uns im sicheren Mittelfeld festzusetzen.“

Am kommenden Sonntag folgt für die Frauen der SG Nebringen/Reusten schon das nächste Derby: Auch Gegner TV Rottenburg startete am Wochenende erfolgreich in die Saison (siehe nebenstehender Artikel). Und die Spvgg Mössingen hat schon im Heimspiel gegen Eningen/Pfullingen II die Chance, alles wieder gut zu machen.

SG Nebringen/Reusten: Sailer (Tor), Beck, Viertel (3), Peters, Bolay, J. Egeler (3), Krämer (3/3), Brachmann, Lena Egeler (7), Lutz (3), Lock (1), Joos, Wild (1).

Spvgg Mössingen: Di Gesaro (Tor); Schmidt (1), Walter (1), Lutz (2), Rongen, Thumm (2/1), Haubensak (3), Müllerschön, Ellenberg, Tauch (1), Midinet (2), Freudemann (3/1), Goller.

Handball: Frauen der SG Nebringen/Reusten überraschen Mössingen
Nicht zu stoppen: Lena Egeler (Mitte, gegen die Mössingerin Claudia Schmidt) war beste Werferin der SG Nebringen/Reusten im Derby zum Auftakt der Handball-Landesliga. Bild: Ulmer

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21.09.2010, 12:00 Uhr

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