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Erfolge mit System

Handball: Mössinger Teams folgen einem gemeinsamen Plan

Die Spvgg Mössingen setzt auf ein einheitliches Konzept und darf jetzt die ersten Früchte ernten. Die Männer sind in die Landesliga aufgestiegen und müssen nun darauf achten, nicht gleich wieder abzusteigen. Kleine Schonfrist: An diesem Wochenende hat der Neuling noch spielfrei.

17.09.2010
  • bernhard schmidt

Mössingen. Es fing an mit der Spvgg-Initiative HiM (Handball in Mössingen) und fand nun seinen vorläufigen Höhepunkt mit der Bezirksmeisterschaft der Männer. Mittlerweile versuchen alle Mannschaften, von den Jugendteams bis zu den Landesliga-Aufsteigern nach einem einheitlichen Konzept zu trainieren. So üben beispielsweise die A- und B-Jugendlichen die gleichen Abwehrvarianten ein wie die Landesliga-Aktiven oder die zweite Mannschaft. Für die Jugendteams gibt’s außer den beiden obligatorischen Trainingseinheiten pro Woche samstags ein individuelles Fördertraining. Dass die ältesten Jugend-Jahrgänge regelmäßig mit den Männern trainieren, gehört ebenfalls zum Nachwuchskonzept. Auch die Landesliga-Frauen mit ihrem neuen Trainer Holger Graf arbeiten nach ähnlichen Prinzipien.

Längst sind einige Spieler aus dem Mössinger Talentschuppen Leistungsträger in den beiden Aktiven-Teams. Zu den Spvgg-Eigengewächsen zählen Raphael Hoch, Philipp Widmaier, Christoph und Philipp Mayer. Sie alle waren maßgeblich am Aufstieg der ersten Mannschaft beteiligt. Die gute Ausbildungsarbeit der Mössinger weckt allerdings auch die Begehrlichkeiten der umliegenden Konkurrenz – und die Handball-Talente sind bekanntlich nicht allzu üppig gesät. Ein Talent aus der Mössinger C-Jugend trainiert mittlerweile beim Nachwuchs des Bundesligisten Balingen. „Wir sitzen genau zwischen den Hochburgen, da haben wir’s natürlich schwer“, sagt Florian Seidel, Trainer des Landesliga-Aufsteigers. Mit den Bundesligisten in der Region kann und will die Spvgg auch nicht ernsthaft konkurrieren. „Wir wollen bodenständig ausbilden und nicht Bundesligaspieler züchten“, sagt Seidel. Deshalb gibt es – wie bei einigen Liga-Konkurrenten durchaus schon üblich – für die Spieler des Landesliga-Neulings auch kein Geld.

Für Seidel heißt das vorrangige Ziel Klassenerhalt. „Die ersten beiden Spiele werden gleich knallhart“, sagt der Trainer der Spielvereinigung. An diesem Wochenende haben die Mössinger noch spielfrei, am 25. September sind sie dann zu Gast beim TSV Neuhausen-Erms II. „Die wollen natürlich oben mitmischen“, befürchtet Seidel, denn als Unterbau für die erste TSV-Mannschaft sollte die Zweite möglichst höher spielen. Und eine Woche später müssen Seidels Jungs beim SV Böblingen in den Ring – ein weiterer Kandidat für den Aufstieg. Auch wenn in der Landesliga ein schärferer Wind wehr als eine Klasse drunter, bleibt Seidel optimistisch: „Es erwarten uns sehr starke Gegner, aber da lassen wir uns nicht unter Druck setzen.“

Handball: Mössinger Teams folgen einem gemeinsamen Plan
Auch Raphael Hoch, hier beim Sprungwurf, entstammt dem Mössinger Talentschuppen.Archivbild: Rippmann

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17.09.2010, 12:00 Uhr

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