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Handel fordert lockerere Regeln etwa bei Ruhezeiten
Der Präsident des Handelsverbands, Hermann Hutter. Foto: Silas Stein/Archiv dpa/lsw
Ulm

Handel fordert lockerere Regeln etwa bei Ruhezeiten

Baden-Württembergs Handelsverband sieht die Arbeitszeit-Regeln auch nach Änderungsplänen der Bundesregierung als Hemmschuh für Arbeitgeber und Beschäftigte.

27.12.2016
  • dpa/lsw

Ulm. «Der technische Fortschritt hat die Arbeitswelt stark verändert, also müssen sich auch die Regeln stark ändern», sagte der Präsident des Handelsverbands, Hermann Hutter, in Ulm. Durch den Anstieg des Online-Vertriebs seien beispielsweise mehr Home-Office-Arbeitsplätze möglich. «Unsere Mitarbeiter wollen flexibel arbeiten - eine starre Ruhezeit-Vorgabe von elf Stunden am Stück ist nicht mehr zeitgemäß.» 

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte kürzlich angekündigt, bisherige Arbeitszeitregeln zwar etwas zu lockern. Zugleich will sie aber an Ruhezeiten und Dokumentationspflichten für bestimmte Branchen festhalten.

«Bei manchen Mitarbeitern weiß ich gar nicht, wann genau und wo sie arbeiten - es kommt auf die Leistung an, nicht auf Ort und Zeit», sagte Hutter. «Die technischen Möglichkeiten geben dem Arbeitnehmer ein Mehr an Freiheit - diese Freiheit aber wird durch den Gesetzgeber aber leider wieder eingeschränkt.»

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27.12.2016, 08:01 Uhr | geändert: 27.12.2016, 07:31 Uhr

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