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Kommentar · Facebook

Harte Realität

Möchte man Mark Zuckerberg sein? Vielleicht, schließlich hat er schon Milliarden mit Facebook gescheffelt. Dann könnte man sich seiner Mission hingeben und die Welt vernetzen. Oder ein Weltverbesserungs-Manifest schreiben, wie es der 32-Jährigen jüngst verfasst hat.

20.04.2017
  • THOMAS VEITINGER

Mit reinem Nichtstun ist es allerdings schwierig, denn Zuckerberg ist Facebook und Facebook ist Zuckerberg: Der Karren muss am Laufen gehalten werden, die Aktionäre wollen Visionen und Gewinne sehen. Zuckerberg will nun mit virtuellen Objekten in der Darstellung realer Umgebung die physische Realität verbessern. Das hört sich visionär an. Möglicherweise ist eine Plattform für diese erweiterte Realität auch erfolgreicher als die vielgepriesenen Chat-Bots, mit denen sich eine Pizza ordern lässt – die aber wenig genutzt werden.

Wenn die Kreativität einmal nicht ausreicht, lässt sich jedoch tricksen: Facebook kopiert mittlerweile schamlos Ideen, etwa vom erfolgreichen Fotodienst Snapchat. Aber das ist nicht weiter schlimm und hat Tradition in der IT-Branche. Microsoft war mit dem „Ausleihen“ von Ideen auch nicht zimperlich.

Bei einem möchte man aber garantiert nicht Zuckerberg sein: Hass, Gewalt und Fehlinformation aus seinen Diensten herauszufiltern. Die harte Realität ist für Facebook das größte Problem überhaupt.

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20.04.2017, 06:00 Uhr

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