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Stuttgart

Hasenbestände weitgehend stabil

Die Hasenbestände in der Region Südwestdeutsches Mittelgebirge - samt Schwarzwald und Schwäbischer Alb - sind weitgehend stabil geblieben.

26.03.2018

Von dpa/lsw

Eine Hase sitzt auf einer mit Raureif überzogenen Wiese. Foto: Daniel Naupold/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. Das geht aus der jüngsten Langohr-Zählung hervor, deren Ergebnisse der Deutsche Jagdverband (DJV) mit Blick auf das bevorstehende Osterfest am Montag veröffentlichte. Mit zwölf Feldhasen pro Quadratkilometer ist die Region auf dem zweiten Rang nach dem Nordwestdeutschen Tiefland (17). Besonders wohl fühlen sich die Mümmelmänner im Südwesten laut DJV in den Gebieten entlang des Rheins sowie im Großraum Stuttgart.

Im Alpenvorland mit der Bodenseeregion ergab die Zählung elf Feldhasen pro Quadratkilometer. Auch im bundesweiten Schnitt ist der Langohr-Bestand mit elf Hasen pro Quadratkilometer auf Feldern und Wiesen weitgehend stabil, wie DJV-Sprecher Torsten Reinwald sagte. Nur sechs waren es dagegen im Nordostdeutschen Tiefland und im Bereich Ostdeutsches Mittelgebirge.

Gezählt wurde im Frühjahr und Herbst vergangenen Jahres, daraus ergibt sich die sogenannte Nettozuwachsrate. «Nach einem Negativwert im Vorjahr lag die Nettozuwachsrate 2017 bundesweit bei plus sechs Prozent», sagte Reinwald. Besonders hoch war der Zuwachs im Südwestdeutschen Mittelgebirge mit 11 Prozent, gefolgt vom Nordwestdeutschen Tiefland (10 Prozent).

Jäger und Wissenschaftler haben bundesweit in knapp 550 Referenzgebieten für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) gezählt, Bayern und Sachsen waren nicht dabei.

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Erstellt:
26. März 2018, 16:58 Uhr
Aktualisiert:
26. März 2018, 16:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. März 2018, 16:50 Uhr

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