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Paris

Hatten Attentäter Geschäftsviertel im Visier?

25.11.2015
  • AFP

Der als Drahtzieher der Anschläge von Paris geltende Islamist Abdelhamid Abaaoud hat womöglich einen Selbstmordanschlag auf das Geschäftsviertel La Défense geplant. Der belgisch-marokkanische Islamist und ein Komplize hätten sich möglicherweise in der Woche nach der Anschlagsserie in La Défense "in die Luft jagen" wollen, sagte Staatsanwalt François Molins gestern Abend.

Abaaoud war vor einer Woche bei der Erstürmung einer Wohnung in der Pariser Vorstadt Saint-Denis getötet worden. Bei dem Einsatz sprengte sich außerdem ein bislang nicht identifizierte Verdächtiger in die Luft. Es bestehe der Verdacht, dass diese beiden "Terroristen" an eben diesem 18. November oder am folgenden Tag einen Anschlag auf das Geschäftsviertel La Défense geplant hätten, sagte Molins.

Über die Hinweise dafür "kann und will ich nicht präziser sein", sagte der Chefermittler. Die Erkenntnisse hätten sich erst einen Tag nach dem Anti-Terror-Einsatz in Saint-Denis ergeben. Molins hatte bereits nach der Erstürmung der verdächtigen Wohnung gesagt, mit dem Einsatz sei womöglich ein weiterer Anschlag verhindert worden. In dem Geschäftsviertel La Défense haben zahlreiche französische Großkonzerne ihren Sitz, darunter der Stromriese EDF, der Atomkonzern Areva, der Erdölgigant Total und der Versicherungskonzern Axa.

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25.11.2015, 08:30 Uhr | geändert: 25.11.2015, 06:01 Uhr

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