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München

Hausgerätehersteller BSH legt deutlich zu

Der Hausgerätehersteller BSH setzt bei seinen Wachstumsplänen auf das Geschäft rund um die vernetzte Küche.

14.03.2018

Von dpa

München. In diesem Bereich wolle man schneller werden, teilte BSH-Chef Karsten Ottenberg am Dienstag in München mit. Dafür nimmt das Unternehmen viel Geld in die Hand: Im vergangenen Jahr investierte BSH rund 637 Millionen Euro, unter anderem in drei neue Fabriken - zwei davon in Polen und eine in China. Hinzu kamen rund 622 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung.

Das Ziel, die Umsätze bis 2025 auf 20 Milliarden Euro zu steigern, bekräftigte der BSH-Chef. Im vergangenen Geschäftsjahr legten die Erlöse auch dank kräftiger Zuwächse in China um fast sechs Prozent auf 13,8 Milliarden Euro zu. Auch in der Region Türkei, Naher Osten, Afrika und GUS-Staaten gab es einen Umsatzschub. Geringere Zuwächse gab es in Europa. In Nordamerika stagnierten die Umsätze nahezu.

BSH als einstiges Joint Venture von Siemens und Bosch gehört seit 2015 vollständig zu Bosch. Seither veröffentlicht das Unternehmen auch keine Ergebniszahlen mehr. Ottenberg sprach aber von einer positiven Ergebnisentwicklung, mit der man sehr zufrieden sei. Im vergangenen Jahr beschäftigte der Hausgerätehersteller weltweit fast 61 900 Mitarbeiter, das waren 3500 mehr als im Vorjahr. BSH ist Europas größter Anbieter von Geschirrspülern, Waschmaschinen, Kühlschränken und anderen Hausgeräten. Insgesamt gehören 14 verschiedene Marken zum Portfolio, darunter Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff.

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Erstellt:
14. März 2018, 11:10 Uhr
Aktualisiert:
13. März 2018, 16:20 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. März 2018, 16:20 Uhr

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