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Haushoher Favorit ganz höflich
Deutscher Weltmeister in Diensten von Real Madrid: Toni Kroos. Foto: Imago
Toni Kroos: Real Madrid muss gegen den VfL Wolfsburg alles geben

Haushoher Favorit ganz höflich

Von "Freilos" kann für Toni Kroos keine Rede sein. Real Madrid warnt artig vor dem VfL Wolfsburg. Doch nach dem Sieg im Clásico träumen die Königlichen wieder vom Titel in der Champions League.

06.04.2016
  • SID

Wolfsburg. Nach dem umjubelten Sieg im Clásico ist der Glauben an den elften Europapokaltriumph in Madrid zurück. Zwar warnte der spanische Rekordmeister vor dem Champions-League-Viertelfinale respektvoll vorm krassen Außenseiter VfL Wolfsburg, insgeheim steht das Ziel allerdings fest: "La Undecima", der elfte Sieg. "Von Freilos kann im Viertelfinale der Champions League keine Rede mehr sein. Wenn es gegen Real geht, wird Wolfsburg hochmotiviert sein und alles aus sich herausholen", sagte Madrids Weltmeister Toni Kroos.

Die Rollen sind vor dem Hinspiel heute (20.45 Uhr/ZDF und Sky) klar verteilt. Spaniens Rekord-Champion um Cristiano Ronaldo winkt bereits der sechste Halbfinal-Einzug in Serie, der taumelnde DFB-Pokalsieger Wolfsburg steht in der Königsklasse zum ersten Mal überhaupt in der Runde der besten Acht.

Allerdings warnte Kroos artig: "Wenn wir im Real-Team denken, dass wir nach dem Sieg in Barcelona locker in Wolfsburg gewinnen, wird es sehr, sehr, sehr ungemütlich für uns. Wir müssen alles geben, um weiterzukommen." Die Euphorie nach dem 2:1 (0:0) bei Erzfeind FC Barcelona am Samstag war bei den Madrilenen in den vergangenen Tagen trotzdem groß.

Der Erfolg könnte in einer wenig befriedigenden Saison die Wende bringen und den Traum vom elften europäischen Titel wahr machen. Ein Triumph in Wolfsburg, der bei den Ansprüchen von Real eigentlich selbstverständlich sein sollte, wäre für die Mannschaft um Trainer Zinedine Zidane der nächste Schritt. "Der Sieg im Clásico bringt uns mental in eine gute Situation, aber wir müssen weiter hart arbeiten", sagte Stürmerstar Gareth Bale, der sich von den Niedersachsen nicht überraschen lassen will. "Wir wissen bestens über sie Bescheid."

Im Achtelfinale gab es für die stolzen Spanier bereits zwei 2:0-Erfolge gegen den AS Rom. Hinzu kommt eine erstaunliche Serie von Zidane. Als Spieler und Assistent bestritt der Franzose insgesamt neun Spiele gegen deutsche Teams und ging in allen als Sieger vom Platz. Besonders in Erinnerung ist sein Siegtreffer im Finale 2002, als er für Real gegen Bayer Leverkusen das 2:1 erzielte.

Ähnlich schlechte Erinnerungen weckt auch Ronaldo in Deutschland. In allen seinen sechs K.o.-Spielen gegen Gegner aus der Bundesliga traf der 31-jährige Portugiese in der Vergangenheit, insgesamt erzielte er in der Champions League beeindruckende 14 Treffer gegen deutsche Mannschaften.

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06.04.2016, 06:00 Uhr

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