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Heidenheim, wie es kämpft und kracht
Der FCH, hier Marc Schnatterer (links) im Duell mit Nik Omladic, dominierte klar. Foto: Eibner
Spitzenspiel

Heidenheim, wie es kämpft und kracht

Bärenstarker FCH trumpft in dem Hit gegen Braunschweig auf, verpasst jedoch den höchst verdienten Erfolg.

04.10.2016
  • ARMIN GRASMUCK

Heidenheim. Der Ärger stand den Spielern der Gastgeber in den Minuten nach dem Schlusspfiff in die Gesichter geschrieben. Da konnte auch der aufrichtige Beifall der Zuschauer nur wenig tröstend wirken. Dabei hatten die Heidenheimer allen Grund, stolz auf den bärenstarken und mitreißenden Auftritt zu sein, den sie bei dem 1:1 im Duell mit dem Tabellenführer Eintracht Braunschweig hingelegt hatten.

Zielstrebig, bissig in den Zweikämpfen, mit unbändigem Einsatzwillen und mit atemberaubenden Tempo hatte die Mannschaft von Cheftrainer Frank Schmidt den Niedersachsen derart eingeheizt, dass selbst die eingefleischten Anhänger mit großen Augen applaudierten. Es war ein Musterbeispiel an modernem Fußball, das die Heidenheimer zelebrierten. Mit klarem Plan attackierten sie die Gäste und nahmen ihnen auf diese Weise jede Möglichkeit, selbst kreativ zu werden. Pass für Pass, Meter für Meter schob sich der FCH, angetrieben von dem nimmermüden Kapitän Marc Schnatterer, in die gegnerische Hälfte. Die Torchancen ergaben sich zwangsläufig. Braunschweig konnte von Glück reden, dass es nur Tim Kleindienst gelang, den Ball in das Tor zu schießen.

In der Viertelstunde nach der Pause erhöhten die Heidenheimer den Druck noch einmal. Timo Beermann traf die Latte, in der Luft lag der zweite Treffer, die meisten der 12 500 Zuschauer in der Voith-Arena rauften sich die Haare. Es schien wie ein schlechter Witz, dass die leidenschaftlichen Heidenheimer just in der Phase, da ihnen etwas die Kräfte schwanden, eiskalt bestraft wurden. Nur einen Augenblick wirkten sie unsortiert. Torjäger Dominick Kumbela nutzte Braunschweigs erste Chance direkt zum Ausgleich. Der FCH musste sich damit begnügen. gra

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04.10.2016, 06:00 Uhr

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