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Tristesse auf der Ostalb

Heidenheimer Erfolgsserie gerissen - Leipzig Nummer eins in Liga zwei

RB Leipzig feiert seine Premiere als Spitzenreiter in der zweiten Fußball-Bundesliga. Dagegen musste der 1. FC Heidenheim die erste Heimniederlage seit dem 10. April einstecken.

02.11.2015
  • DETLEF GRONINGER

Heidenheim Die Voith-Arena war seit dem 0:1 gegen den späteren Bundesliga-Aufsteiger FC Ingolstadt im April diesen Jahres für den 1. FC Heidenheim eine Festung. Nach saisonübergreifend neun Partien ohne Niederlage und 21 Punkten setzte es das 0:2 gegen Union Berlin. Die Eisernen erzielten den entscheidenden Treffer in Unterzahl. Eroll Zejnullahu hatte in der Halbzeitpause versehentlich ein Trikot seines Mannschaftskollegen Steven Skrzybski angezogen. Und Skrzybski traf gerade in dem Moment, als Zejnullahu sein richtiges Trikot in der Kabine überstreifte zum 2:0. "Wir waren viel zu passiv. Wir wollten eigentlich zeigen, wer Herr im Haus ist", sagte FCH-Mittelfeldakteur Sebastian Griesbeck.

Bei den Gegentreffern gaben erst Torwart Jan Zimmermann und dann Innenverteidiger Mathias Wittek keine glückliche Figur ab. "Wir hatten viele Fehler und viele falsche Entscheidungen getroffen", sagte FCH-Trainer Frank Schmidt. Drei Pflichtspiele sind die Ostalbkicker nun ohne Torerfolg in der regulären Spielzeit. "Wir wissen, dass wir Heidenheim sind und uns die zweite Liga jedes Jahr neu hart erarbeiten müssen. Es kotzt mich an, wenn hier vom Aufstieg gesprochen wird", so schimpfte Mannschaftskapitän Marc Schnatterer über die teilweise übertriebene Erwartungshaltung im Umfeld.

Beim neuen Spitzenreiter RB Leipzig, der 2:1 in Sandhausen siegte, wurde schon vor der Runde der Sprung in die nationale Beletage als Saisonziel ausgegeben. Leipzig profitierte vom 2:2 des SC Freiburg nach 2:0-Führung gegen Eintracht Braunschweig. SC-Trainer Christian Streich: "Wir lassen im Moment zu einfache Gegentore zu. So kann man am Ende nun einmal keine Spiele gewinnen."

Heidenheimer Erfolgsserie gerissen - Leipzig Nummer eins in Liga zwei
Knallharter Zweikampf: Heidenheims Sebastian Griesbeck im Duell mit dem Berliner Sören Brandy. Foto: Imago

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02.11.2015, 12:00 Uhr

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