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Tübingerin bei „Popstars“ eine Runde weiter

Herausfordernder Timea-Song mit schnellen Rap-Passagen

Die „Sing and Win“-Gewinnerin von 2012 Timea Simon überraschte in der ersten Sendung der diesjährigen „Popstars“-Staffel mit ihrer Rapdarbietung. Auch am Montagabend überzeugte die ehemalige Tübingerin die Jury nach anfänglichen Schwierigkeiten mit ihrem Rap-Part in „Can’t hold us“ von Macklemore und Ryan Lewis.

25.08.2015
  • tha

Tübingen. Die zweite Sendung der Castingshow „Popstars“ von RTL 2 am Montagabend stand unter dem Motto „Interpretation“. Die Jury aus Stefanie Heinzmann, Miss Platnum und Bella Garcia teilten die verbliebenen 18 Mädchen in Dreiergruppen ein. Jeder Gruppe nannten sie einen bekannten Popsong. Diesen sollten die Teilnehmerinnen interpretieren, sodass neue Versionen entstanden. Außerdem mussten sie sich eine Choreographie zu den zugeteilten Songs überlegen.

Schneller Rap-Song auf hohem Niveau

Die Aufgabe der Gruppe um Simon war die Interpretation von „Can’t hold us“ von Macklemore und Ryan Lewis. Heinzmann, Miss Platnum und die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass dies der „Timea-Song“ ist. „Die Gewichtung liegt bei diesem Song stark auf Rap. Das ist eine große Verantwortung für mich. Und ich muss noch viel üben“, sagte Simon. Die gesanglich interpretierten Teile übernahmen größtenteils ihre Gruppenkolleginnen Christin und Terry-Joe. Auf der 20-Jährigen lastete von Beginn an hoher Druck. Da der Song sehr schnell gerappt werde, sei er auf einem hohen Niveau, so Simon. „Ich habe Angst, dass ich es nicht hinkriege.“

Ein Auftritt ohne Aussetzer

Die Tage bis zur Entscheidungsshow waren für die Teilnehmerinnen mit Gesangs- und Tanzproben sowie Sportprogramm gefüllt. Im Improvisationsunterricht hatte Simon mit dem schnellen Tempo ihres Gruppensongs Probleme. Kurz vor der Entscheidungsshow im Performance-Training enttäuschte Simon Coach Pepita Maria Bauhardt: „Timea ist geblockt.“ Mehrmals verpasste Simon ihren Einsatz. Die textlastigen Rappassagen machten ihr zu schaffen: „Gestern saß der Text. Heute nicht mehr.“ Doch obwohl Miss Platnum in einer Probe die Leistung von Simons Gruppe „noch nicht so umgehauen“ hatte, gab sich Simon zuversichtlich: „Bei der Entscheidungsshow überrasche ich die Jury.“

Ohne Aussetzer brachten Simon und ihre Kolleginnen ihren Auftritt über die Bühne. An Simons Darbietung kritisierte Miss Platnum nur den Übergang zwischen Rap und Gesang. Zu den dreien sagte sie: „Eure Gruppendynamik war schwach.“ Diese sei aber sehr wichtig, da bei „Popstars“ dieses Mal eine „Girl-Band“ gesucht wird. Es sei aber ein schwerer Song gewesen. Die erlösenden Worte für Simon ließen deshalb nicht lange auf sich warten: „Timea, wir wollen, dass du hierbleibst.“ Für ihre Bandkollegin Christin war jedoch Schluss.

Die aus Tübingen stammende und seit drei Jahren in Reutlingen lebende Simon hatte sich beim Tübinger Gesangswettbewerb „Sing and Win“ gegen weitere zehn Bewerber durchgesetzt und war zur „Stimme von Tübingen 2012“ gekürt worden. Sie hat große Pläne und will unbedingt im Wettbewerb weiterkommen. Sie habe extra für „Popstars“ die Schule abgebrochen, sagte sie.

Herausfordernder Timea-Song mit schnellen Rap-Passagen
Timea Simon (Mitte) und ihre Bandkolleginnen (links Terry-Joe) warten auf das Urteil der Jury. Für Christin (rechts) war der Wettbewerb danach vorbei. Screenshot: Sommer

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25.08.2015, 12:00 Uhr

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