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Historiker Garton Ash: In Deutschland zu viel Selbstzensur
Timothy Garton Ash, britischer Publizist und Historiker. Foto: Christoph Schmidt/Archiv dpa
Stuttgart

Historiker Garton Ash: In Deutschland zu viel Selbstzensur

Der britische Historiker Timothy Garton Ash empfiehlt zur Abwehr von Populismus eine offenere Streitkultur mit weniger Tabus.

03.04.2017
  • dpa

Stuttgart. «Wir sind zu sehr in Richtung Selbstzensur gegangen», sagte der Oxford-Professor für Europäische Studien der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten». «Es gab den Irrglauben, dass die Probleme mit der Zeit verschwinden, wenn man sie nicht offen anspricht.»

Man müsse aber auch über schwierige Themen reden, etwa die Integration von Muslimen in Europa, riet Garton Ash. «Auch in Deutschland hat man den Fehler gemacht, dieses Thema im öffentlichen Diskurs auszuklammern - bis Thilo Sarrazin mit seinem Buch «Deutschland schafft sich ab» kam. Dann war die notwendige Debatte zwar da, aber von vornherein vergiftet.»

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03.04.2017, 11:42 Uhr | geändert: 03.04.2017, 08:31 Uhr

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