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Früher kam der Brotteig im Leiterwagen

Höchst erfolgreiches erstes „Backkuche-Fest“ bei der Glatter Lohnbäckerei Säer

Einem kleinen Volksfest glich das erste „Backkuche-Fest“ des Glatter Musikvereins in Zusammenarbeit mit der Lohnbäckerei von Hans-Georg Säer. Den ganzen Sonntag über belagerten bei herrlichem Sommerwetter unzählige Gäste den Radweg in der Finkelerstraße.

14.09.2010
  • Dieter Link

Glatt. Anlass fürs erste Glatter „Backkuche-Fest“ war die Renovierung und Erweiterung der Backküche von Hans-Georg Säer im Frühjahr dieses Jahres. Vater Hans Säer hatte bereits vor 40 Jahren mit der Lohnbäckerei begonnen. Nach dessen Tod 2004 führt Hans-Georg Säer den Betrieb weiter. Im Gegensatz zu einer normalen Bäckerei bringen bei ihm die Kunden den Teig vorbei, der dann in den Ofen kommt. Säer erinnert sich noch gut an alte Zeiten, als die ortsansässigen Gasthäuser an der Kirbe große Bleche mit „Bearda“ zum Herausbacken brachten.

Auch die Bürger nutzten diese Möglichkeit zum Brot backen, brachten den Teig mit dem „Laib-Krättle“ im Leiterwagen morgens vorbei und holten das fertige Brot am frühen Nachmittag wieder ab. Bei dieser Gelegenheit traf sich der ganze Flecken und es wurde ein Schwätzchen gehalten, erzählt Hans-Georg Säer.

Um dieses Zusammentreffen aufrecht zu erhalten wurde die Idee eines Stehcafés in der ehemaligen Scheune geboren, die heute als Verkaufsraum dient. Vom Lohnbacken wird heute noch zum Teil Gebrauch gemacht. Geöffnet und gebacken wird jeweils an Samstagen in geraden Kalenderwochen.

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit zum Kauf eines Holzofenbrotes und griffen bei den schmackhaften Holzofenhäppchen mit Kräuterbutter, Zwiebelschmalz oder Erdnussbutter zu. Vom Besucheransturm beim „Backkuche-Fest“ zeigten sich Hans-Georg Säer und Christian Günthner vom Musikverein überwältigt.

Der Musikvereinschef war mit seiner Idee vom „Backkuche-Fest“ bei Tanja und Hans-Georg Säer gleich auf offene Ohren gestoßen. Der Familie Säer bot sich so die Möglichkeit, ihren Betrieb der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Bewirtung übernahm der Musikverein und besserte so die Vereinskasse auf. Der Platz am Radweg entpuppte sich als ideal gelegener Festplatz. Immer wieder stießen neue Wander- und Fahrradgruppen hinzu und ließen sich bei einer kurzen Pause verköstigen.

Aber auch der Zulauf aus Glatt war gut. Schon zum Frühschoppen mit dem Musikverein Hopfau füllte sich die Finkelerstraße. Immer wieder mussten neue Festgarnituren aufgestellt werden. Nachmittags spielten die Musiker aus Fischingen auf der schattigen „Bühne“ vordem Haus von Martin Heizmann. Im Schuppen gegenüber fanden die Besucher weitere Sitzgelegenheiten und Schutz vor der Sonne.

Neben Kuchen und Holzofenbrot gab es beim Backkuche-Fest aber auch ein Mittagessen und nicht zuletzt etwa 40 Zwiebelkuchen samt Neuem Wein. Das „Backkuche-Fest“ war also ein voller Erfolg und schon die Überschrift „1. Backkuche-Fest“ deutet darauf hin, dass es wohl nicht das letzte gewesen sein dürfte.

Höchst erfolgreiches erstes „Backkuche-Fest“ bei der Glatter Lohnbäckerei Säer
Volksfeststimmung in der Glatter Finkelerstraße unweit der St. Gallus-Kirche: Das erste „Backkuche-Fest“ war willkommene Verpflegungsstation für Radler, Wanderer und Einheimische. Bild: dli

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14.09.2010, 12:00 Uhr

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