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Stadt nimmt Schenkung von zwei Droese-Werken an

Hölderlin-Säule für Reutlingen

Die Stadt Reutlingen hat einstimmig eine Schenkung für das Kunstmuseum Spendhaus in Höhe von 180 000 Euro angenommen. Es handelt sich um zwei Werke des Gegenwartskünstlers Felix Droese.

21.12.2012

Reutlingen. Manfred Ballmann aus Seckach hatte der Stadt die siebenteilige Eichenholz-Skulptur und eine sechsteilige Holzdruck-Edition aus dem Werkkomplex Hölderlin-Säule von Droese aus dem Jahr 1994 angeboten. Der 1950 in Singen geborene Beuys-Schüler zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Die siebenteilige Skulptur Hölderlin-Säule gilt als eines seiner Schlüsselwerke.

RSÖ-Stadtrat Thomas Ziegler würdigte „das große Interesse, das unsere Museen genießen“ – und mahnte an, dies auch bei den Haushaltsberatungen zu berücksichtigen.

Sebastian Weigle (SPD) wünscht sich die Listhalle als Standort des Werks, das auch als eine Art zeitgenössisches Pendant zu HAP Grieshabers Reutlinger „Sturmbock“ bezeichnet wird. „Wir haben Zeit, uns Gedanken zu machen, wo wir einen Platz zum Ausstellen finden“, erklärte OB Barbara Bosch, „jetzt muss man das Werk erst einmal herholen.“

Auch sie wünscht sich, diese Schenkung dauerhaft zeigen zu können – „und zwar nicht nur im Archiv“. 2014 soll die Schenkung bei einer großen Einzelausstellung präsentiert werden. Parallel zur Schenkung wird in den nächsten beiden Jahren die monumentale Leinwandarbeit zur Hölderlin-Säule angekauft.

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Detail der siebenteiligen Eichenholz-Skulptur Hölderlin-Säule.Bild: Spendhaus

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Erstellt:
21. Dezember 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
21. Dezember 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2012, 12:00 Uhr

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