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Bundesliga

Hoffenheim beklagt Hass gegen Hopp

Der Kontrollausschuss des DFB ermittelt nach Schmähungen an dem Mäzen der Kraichgauer.

24.04.2017
  • DPA

Köln. In die Freude über die erste Europapokal-Qualifikation der Vereinsgeschichte mischte sich bei Julian Nagelsmann auch viel Frust. Die massiven Beleidigungen und Anfeindungen gegen Mäzen Dietmar Hopp animierten den Trainer von 1899 Hoffenheim nach dem 1:1 beim 1. FC Köln zu einer generellen Gesellschaftskritik: „Du fährst ins Stadion – und jeder zeigt dir den Mittelfinger. Die Leute müssen mal nachdenken, ob denen nicht allen der Helm brennt.“ Die Gesellschaft lerne nicht aus Fehlern, klagte er.

Hopp war von Kölner Anhängern mit Schmährufen und Plakaten beleidigt worden. FC-Präsident Werner Spinner entschuldigte sich dafür nach dem Spiel. „Diese Beleidigungen sind inakzeptabel und sie spiegeln auch nicht die Werte wider, für die der 1. FC Köln steht.“ Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen sprach von einer „neuen Dimension des Hasses“.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wird wie in solchen Fällen üblich Ermittlungen aufnehmen. Hopp soll sich laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ sogar direkt an die Führung der Deutschen Fußball Liga (DFL) sowie DFB-Präsident Reinhard Grindel gewandt haben. „Die DFL missbilligt Schmähgesänge gegen Herrn Hopp ebenso wie entsprechende Plakate auf das Schärfste“, sagte Ligapräsident Reinhard Rauball. Es gebe aber „aus gutem Grunde beim DFB eine unabhängige Sportgerichtsbarkeit, die losgelöst von einer möglichen Einflussnahme der Vereine oder der Liga Ermittlungen führen und Strafen verhängen kann.“

Rein sportlich machte der Tabellenvierte durch das 1:1 die Europa-League-Teilnahme klar. Ziel aber ist Platz drei, weil er die direkte Qualifikation für die Champions League bedeuten würde. „Wir ziehen's wirklich durch“, sagte Rosen, „wir bleiben auf dem Gas.“ dpa

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24.04.2017, 06:00 Uhr

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