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Hoffnung wegen Meier und Slomka
Nur den KSC im Kopf: Mirko Slomka. Foto: Eibner
Zweite Liga

Hoffnung wegen Meier und Slomka

Die Krisen-Klubs Kaiserslautern und Karlsruhe haben den Neuanfang mit Trainer-Routiniers begonnen.

04.01.2017
  • sid

Karlsruhe/Kaiserslautern. Der eine konnte seine Rückkehr nach Langzeit-Arbeitslosigkeit kaum erwarten, der andere war bei seinem Turbo-Comeback völlig entspannt. Die erfahrenen Trainer Mirko Slomka und Norbert Meier haben gestern ihre Arbeit bei den krisengeschüttelten Südwest-Traditionsklubs 1. FC Kaiserslautern und Karlsruher SC aufgenommen. Beide stehen vor schwierigen Missionen in der 2. Fußball-Bundesliga – doch das war es auch schon mit den Gemeinsamkeiten.

Denn während Slomka 840 Tage ohne Job war, hatte Meier lediglich 29 Tage kein Engagement. Deshalb hatte es Slomka auch eilig. Als der neue Trainer in seinen blauen Fußballschuhen Platz 4 im winterlichen Wildpark betrat, war er 17 Minuten zu früh dran. Bereits um 11.43 Uhr war Slomka zurück im Profigeschäft.

Der 49-Jährige, der am 15. September 2014 beim Bundesligisten Hamburger SV entlassen worden war, leitete den Trainingsauftakt des abstiegsbedrohten Klubs. Dabei wurde er von rund 500 Kiebitzen und einem halben Dutzend Kamerateams unter die Lupe genommen. Eingehüllt in eine dicke Trainingsjacke beließ es der neue Übungsleiter bei einer kurzen Ansprache, schickte die Profis dann auf die Aufwärmrunden, bevor er eigenhändig die Bälle aus den Tragetaschen holte.

Slomka folgt bei den Badenern auf den am 4. Dezember entlassenen Tomas Oral und Interimscoach Lukas Kwasniok. Der frühere Trainer der Bundesligisten Schalke 04 und Hannover 96 hat beim KSC einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 unterschrieben. Slomkas neuer Assistent beim Viertletzten, der nur einen Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz hat, ist der frühere Profi Zlatan Bajramovic.

„Der KSC gehört für mich in die Reihe großer Traditionsvereine in Deutschland. Und vor diesem Hintergrund ist es mir ein Anliegen, diese Tradition aufrecht zu erhalten und zu pflegen“, sagte Slomka im Brustton der Überzeugung. Auf diese Entwicklung darf man gespannt sein.

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04.01.2017, 06:00 Uhr

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